Yellowstone N.P., Cody, Thermopolis, Shoshone State Park - Reisen mit dem Reisemobil

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Reiseberichte > USA 2012

Einen weiteren Höhepunkt dieser Reise erleben wir im Yellowstone National Park.
Das Wetter bleibt weiterhin traumhaft. Wir befahren noch immer den Highway 20 und kommen nach Montana, um hier über den Westeingang in den Yellowstone N.P. zu gelangen. Mit vollem Dieseltank suchen wir zu allererst den Norris Campground mit 'firts come - first serve' auf. Obwohl es heute am Montag noch sehr früh ist, sind nur noch sehr wenige kleine Plätze frei. Etwas schief stehen wir dann, aber es ist ein Platz! Zu Fuß wandern wir die paar Kilometer zum Norris Geyser Basin. Hier sehen wir stinkende und brodelnde Erdlöcher. Bordwalks erlauben es uns direkt über diese heißen Flächen zu laufen und ein paar schöne Fotos zu machen. Am Abend sehen wir uns die vielen großen Bisons rund um den Campingplatz an.

Der zweite Tag im Yellowstone N.P.
Nächster Tag wird durch den Besuch der Mammoth Hot Springs geprägt. Wenn man sich die Fotos anschaut, denkt man an sehr bunte und unwirtliche Bilder. Genauso ist es auch in der Realität. Auf dem Weg dorthin sehen wir Bisons und auch einen großen Schwarzbären auf der Straße. Drei weiter Bären mit kleinen 'Babys' können wir nach den Mammoth Hot Springs am Straßenrand beobachten. Einfach genial! Die großen Wasserfälle und Namensgeber für diesen Park sind ein muss im Yellowstone. Um einen guten Blick in das Tal und auf den Wasserfall zu bekommen sind allerdings anstrengende Wege zu gehen. - Es lohnt sich aber!!! Das West Thumb Geyser Basin lag direkt an der Strecke zum Grant Village Campground, unserem nächsten Ziel. Der Loop im Geyser Basin liegt direkt am Yellowstone Lake ist ebenfalls farbenprächtig mit sehr vielen Fotomotiven. Obwohl der nächste Campingplatz nur mit Reservierung arbeitet, bekommt Erna einen schönen Platz. Wir haben eben doch meistens Glück!

Der dritte Tag gehört 'Old Faithfull'....

Auf den 'Old Faithful Geyser' wollten wir nicht verzichten! Wir fahren ein Stückchen zurück und dann wieder nach Osten. Old Faithful sprudelte wieder pünktlich die Wassermassen aus dem Erdloch. Die zwei – bis dreistündige Wanderung im Umfeld von Old Faithful ist bemerkenswert. Siehe auch hier die Bilder. Jetzt wurde es Zeit für die Weiterfahrt. Wir schauen uns noch die Kepler Cascades an und fahren dann zum Grand Teton National Park. Eigentlich steuerten wir den Janny Lake an. Leider sind dort auf dem Campingplatz nur Zelter erlaubt und keine Mobile. Am nahen Jackson Lake in Colter Bay wurden wir fündig. Im Ort bekamen wir Informationen für die Planung des nächsten Tages.
Den Tag gestalten wir uns mit einer kleinen Wanderung am See, die Haare wurden bei mir gestutzt, ich habe Pancakes auf dem Grill gemacht und am Abend gönnen wir uns ein ausgezeichnetes Dinner im Restaurent des Colter Ranch House. Das Lokal war sehr gut besucht, bei der Qualität auch kein Wunder.  Am 29.6. verließen wir den National Park und wir fuhren wieder zurück zum Yellowstone N.P.

Wir erreichen den Highway 20 und fahren nun am Yellowstone Lake nach Osten. Hier erklimmen wir einen hohen Pass und von nun an ging es bergab. Ein sehr schöne Landschaft mit herrlichen Ausblicken ist die Belohnung für die Konzentration bei der steilen Abfahrt. Im Buffalo Bill State Park gibt es wieder einen sehr schönen Campingplatz für uns. Endlich wird mal wieder am Abend gegrillt!!!!!
Cody ist Buffalo Bill's Stadt! Wir brauchen wieder Vorräte, die wir auch hier ergänzen können. In diesen Touristenstädten ist es natürlich auch immer besonders teuer, so what! Auf dem Stadtcampingplatz ' Ponderosa' klappt es auch mit der nächsten Übernachtung. Von hier aus können wir die Stadt durchlaufen. Am 4. Juli findet hier das größte Rodeo Turnier
der USA mit Bullenreiten statt. Entsprechend voll ist die Stadt. Auf der Mainstreet findet heute, am 30. Juni direkt vor dem Hotel Irma (Buffalo Bills Tochter) ein Schießspektakel statt. Diese Show ziehen wir uns natürlich rein, bevor wir am späten Nachmittag in das Restaurant des Hotels gehen und uns ein gutes Dinner leisten. Die Temperatur steigt noch bis zum Abend auf heiße 38 Grad an. Heute bekommen wir ein Email von Seabridge, die uns am Abend schlechte Laune verbreiten lassen. Dazu mehr in unserer Bilanz.
Tagsdrauf geht es über den Highway 120 nach Thermopolis. Weißwedelhirsche zeigen sich auf diesem Weg ohne Scheu am Straßenrand. Thermopolis kennen wir bereits auf dem Jahr 2007. Heute übernachten wir auf einem RV mit dem Namen - Eagle RV -. Nach der Reservierung am Mittag fahren wir ins Stadtzentrum zum Hot Spring State Park. Heute, am Sonntag öffnet das kostenlose Thermalbad erst um 12:00 Uhr. Wir vertreiben uns die verbleibende Zeit mit einem Spaziergang rund um die größte heiße Quelle der Erde. Nach dem Bad (maximal 20 Minuten) folgt eine lange heiße Dusche und die Heimfahrt. Danach -  Sonnenbad, Computern mit Internet, Kochen und gegenseitig unsere Seele pflegen.
Eine kurze Fahrt führt uns nun durch den wunderschönen Wind River Canyon bis zum Boysen State Park. Wir steuern den 'Tough Creek Campground' an. Der State Park liegt am Shoshoni Lake. Unsere erste Site auf dem Platz mit ein wenig Schatten, verlassen wir nach einer Stunde wieder, da in der Nachbarschaft ein sehr agressiver Hund ständig bellt und uns dann auch noch direkt vor die Tür scheißt. Seine Besitzer unternehmen gar nichts, aber wir gehen auf Abstand und setzen um, was auch kein Problem ist. Hier bauen wir das Mückenzelt auf, damit wir auch hier Schatten habe. Am Abend kam ein kleines 'Unwetter' mit starken Winden auf, was uns zum Zeltabbau bewegte. 36 Grad am nächsten Tag, wir bauten das Zelt wieder auf, geht ja auch easy. Im See baden, essen und trinken, Sonnenuntergang gucken, relaxen und lesen mehr lag bei den Temperaturen nicht drin. In Caspar verbringen wir den letzten Tag in Wyoming. Es ist der 4. July und ein großer Feiertag in den USA. Ein kleiner Trail am North Platte River rundet auch diesen Tag ab.

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