Wasserversorgung - Reisen mit dem Reisemobil

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Wasser und alles was damit zusammenhängt


Das wichtigste Lebensmittel findet in der Handhabung im Reisemobil hier seinen Platz. Wir beschreiben die Versorgungsmöglichkeiten, die Qualität und ebenfalls, wie wir auf der anderen Seite das 'Graue Wasser' wieder ordnungsgemäß entsorgen können.
USA Reise 2012. - In den Vereinigten Staaten von Amerika ist vieles anders. Auch das Gewinde an den Wasserhähnen für den Wasserschlauch (z.B. Gardena)
ist mit unseren Anschlüssen nicht kompatibel. Hier bietet sich an, ein Übergangsstück aus der Gartenabteilung eines Baumarktes in den USA zu montieren. Der Kauf eines kompletten Trinkwasserschlauches ist natürlich die Alternative.
Gegen das stark verchlorte Wasser haben wir uns einen Einwegfilter für den Wasserschlauch für ein paar Dollar gekauft. Dieser wird zwischen Wasserhahn und Schlauch montiert. Getrunken haben wir das Wasser allerdings nicht! Durch den Einbau eines Kanisters mit extra Wasserhahn und Tauchpumpe haben wir den Bedarf für Kaffee/Tee und Zahnputzwasser abgedeckt. Das Wasser hierfür haben wir beim Wal Mart und Konsorten gekauft.

Defekte auf dieser Reise: Der Schlauch für den Duschkopf mußte nach dieser Reise ausgetauscht werden, da der äußere Kunststoffüberzug an den beiden Anschlußenden gebrochen war. Ein billiges Teil aus dem Campingzubehör. - Die Druckpumpe wurde mit der Zeit immer lauter und das Sicherheitsventil spukte Wasser aus dem Alde Heizkessel, da sich ein zu hoher Druck aufbaute. Durch den Austausch der Pumpe war wieder alles i.O. Ganz genau konnte ich nicht erkennen, ob die Membrane undicht geworden ist oder der Kopf nur 'verschleimt' war. Mit einer neuen Membrane soll die Pumpe später wieder als Ersatz als Bord. In den USA haben wir die Shurflo Whisper King inklusive Vorfilter für 98,00 Dollar kaufen können.


Entsorgungsstationen
sind reichlich in den USA vorhanden. Da die meisten Campingfahrzeuge mit Fäkalientanks ausgestattet sind, befindet sich in der Regel an diesen Stationen 'nur' ein abgedecktes 'Loch' am Boden der Station. Ein Entsorgungsschlauch mit entsprechendem gewinkelten Adapter läßt sich hier leicht aufstecken und die Entsorgung läuft. Die Cassette läßt sich allerdings nicht so komfortabel entleeren. Die Deckel können oft nur 60 Grad geöffnet werden indem man den Deckel mit dem Fuß öffnet und gleichzeitig die schwere Cassette in gebückter Haltung entleert. Trotz Hilfestellung habe ich mir hier zwei Mal einen 'Hexenschuss' geholt. Die Spülung ist dann aber in der Regel durch einen separaten Schlauch gewährleistet. Steht man etwas länger in Parks ohne Dump Station, dann ist die Cassette von Vorteil, da man den Inhalt in den Trockentoiletten entsorgen darf. Die chemischen Zusätze für die Cassette haben wir wegen der Hitze in den USA gekauft und auch benutzt. Die Wirkung ist wesentlich besser wie hier in Europa. Der Umweltgedanke ist hier ebenfalls etikettiert worden?! Insgesamt mußten wir die zweite Cassette nicht herausholen, weil es genug Möglichkeiten zur Entsorgung gab.
Unser nächstes Fahrzeug wird einen Fäkalientank mit Porzellantoilette haben, wenn die Zuladung dann noch stimmt.

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