Skydrive, Shenandoah National Park - Reisen mit dem Reisemobil

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Reiseberichte > USA 2012

Der Blue Ridge Parkway verläuft als Kammstraße in einer Höhe von ca. 1200 – 700 Höhenmeter. Das hilft natürlich die Temperatur nach unten zu drücken. Sehr viele Fotostopps machen wir, um diese schöne Welt auch zu verinnerlichen. Faszinierendes Wolkenspiel können wir von oben betrachten, manchmal fahren wir auch durch die Wolken hindurch. Im Visitor Center Headquarter schauten wir uns einen Film an. Hier wurde uns die Motorradfahrt von Vater mit Tochter über den Parkway gezeigt. Der Opa dieser Familie hat in der Bauphase eine Brücke mitgebaut, die die Biker bei dieser Fahrt besuchen und somit die Geschichte der 'Straße der Amerikaner' sehr viel tiefer in die Herzen dringt. In Crabtree Falls checken wir uns heute ein. Wir hatten noch Lust auf einen Trail.
Der nächste Tag brachte uns wieder ca. 200 Kilometer nördlicher. Am Linn Cove Viadukt Visitor Center befand sich der Einstieg für einen schwierigen Trail. Der Tanawahtrail führte uns zu einem Aussichtspunkt, wo wir das Viadukt genau betrachten konnten. Ein weiteres Highlight wurde das Tanken. Erst bei der zweiten Tankstelle fanden wir eine Diesel Zapfsäule. Wir mussten den Parkway abfahren und natürlich auch wieder hinauf. Am Abend wurden wir auf dem Doughton Park Campground vom Host zu einem Musikmeeting am Abend eingeladen. Jeder Gast, der ein Musikinstrument dabei hatte und natürlich auch einigermaßen bespielen konnte, durfte mitmachen. Fünf Camper machten hier amerikanische Folklore für sich und die vielen Camper. Viele Gespräche forderten danach unsere Englisch Vokabeln. Es hat Spaß gemacht.

Hier eine kleine Kostprobe des abendlichen Konzertes am Campfire.
Es war sehr schön für uns dabei gewesen zu sein! Danke.

Nur noch drei Tage und wir sind wieder in Deutschland.
Das Blue Ridge Music Center findet am nächsten erneut unsere Aufmerksamkeit. Die Ausstellung zeigt uns die Wege der amerikanischen Folklore. Musik aus Europa, Afrika und die Indianerklänge tragen zum amerikanischen Sound bei. Musikinstrumente und einige bekannte Künstler werden hier dargestellt. Gegen Mittag besuchen wir die bekannte Mabry Mill. Das Lunch hier war dann mal wieder nicht so prickelnd. Der Rocky Knob Campground wurde unsere nächste Heimstätte. Auch hier laufen wir die Trails am Platz ab.
Mittlerweile sind wir bereits in Virginia. Unser Frühstück nahmen wir am Smart View ein. Hier standen sehr viele Motorräder und die Besatzungen (alles Menschen mit grauen Haaren) machten ein BBQ. Roanoke konnten sehr gut von oben betrachten und der Blick vom Great Valley Overlook war grandios. Im Peaks of Otter kamen wir heute unter. Nach einem kleinen Lake Trail gab es ein gutes Lunch in Restaurant. Nachmittags räumten wir unser Mobil auf, die ersten Vorbereitungen für die Verschiffung. Am späten Abend besuchte uns Frau Ludwig. Eine mächtige schwarze Frau in Ranger Uniform. Sie lud uns und die anderen Camper zu einer Schlangeninfo im Visitor Center ein. Sie war bei Militär Gesundheitsinspektorin und diente lange Jahre in Deutschland. Hier war sie viele Jahre mit einem Deutschen verheiratet, daher auch der deutsche Name.
So, da haben wir den Salat.  - Dieser Text in Ernas Tagebuch bedeutet, dass es heute regnet. Die Fahrt ist also heute nicht sehr angenehm. Eine CD mit Blue Ridge Mountain Contry Musik gleicht die herbstliche Stimmung aus. Auf der Höhe von Waynesboro endet der Parkway. Wir fahren hier ab und tanken ein letztes Mal unseren Dieseltank voll. Wieder zurück geht es in den Shenandoah National Park hinauf. Im Loft Mountain Campground finden wir nur mit Mühe einen Platz für uns. Nicht weil er voll besetzt ist, vielmehr ist die Auswahl an schrägen Platzen recht groß.
Der Regen war am nächsten Morgen nur noch Geschichte. Weiter geht es über Viewpoints auf den Scenic Drive. Eine Truthahnfamilie kreuzt unseren Weg und beschert uns eine schöne Feder. Big Meadows nennt sich der letzte Campingplatz in den Appalachen. Wir haben Zeit für einen letzten anstrengenden Trail. Er führt uns ein kleines Stück über den bekannten Appalachian Trail und nennt sich Lewis Falls Trail  - Observation Point. Zahme Rehe auf diesem Weg erschrecken uns zuerst, wird dann jedoch zur großen Freude. Am Abend gönnen wir uns in der Big Meadows Lodge ein letztes ausgiebiges Dinner.
Heute, am 21.8. fahren wir über dem Highway 211 aus dem Shenandoah N.P. raus. Es geht fast eine Stunde nur noch bergab. In Manassas wollten wir ein letztes Mal einen Camping World Laden aufsuchen. Weder der Campingladen noch die Wal Mart Filiale gegenüber existierten noch. Dank Garmin finden wenig später eine andere Wal Mart Filiale. Die Koordinaten für den teuren KOA Platz geben wir ein und das Navi führt uns dort hin. Da ich wegen einer Baustelle die richtige Abfahrt von der Interstate für die Umgehung von Washington verpasse, führt uns das Navi direkt durch die City von Washington. Stress pur! Wir kommen etwas zerknautscht dort an. Wir erleben einen grotten schlechten Campingplatz mit sehr hohem Preis. Wir haben diesen Platz gewählt, weil es nur noch 38 Kilometer bis zum Hafen in Baltimore sind und wir die Batterien absolut voll laden können. Der Pizza Service funktioniert aber reibungslos! Auf Nachfrage dürfen wir unser Mobil auf dem Platz waschen, da dass bei der Ablieferung im Hafen verlangt wird. Aufräumarbeiten und die Koffer packen füllen den allerletzten Tag aus. Wir sind schon ein wenig aufgeregt!!

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