Maryland, die Ankunft - Reisen mit dem Reisemobil

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Reiseberichte > USA 2012

Heute, am Donnerstag, den 2. Februar 2012 starten wir unsere Langzeitreise 2012. Bereits um 04:00 Uhr lassen wir uns wecken. Draußen ist es bitter kalt, denn eine strenge Frostperiode hat zur Zeit ganz Europa im Würgegriff. Bei Minus 13,5 Grad Celsius starten wir unsere Fahrzeuge und fahren gemeinsam bzw. getrennt nach Hamburg. Im Freihafen sollen wir heute das Reisemobil bis 09:00 Uhr abgeben. Auch ein Stau auf der A7 kurz vor unserer Abfahrt, dann über die imposante Köhlbrandbrücke, kann uns nicht daran hindern pünktlich bei der Spedition ein zu treffen. Wir wurden im Vorwege mit guten Informationen von der Firma Seabridge ausgestattet und so wird die Abgabe ohne Probleme schnell abgewickelt. Noch ein trauriger Blick zurück auf das Reisemobil und wir entschwinden mit unserem Pkw in Richtung Neumünster zum Familienbesuch und für ein paar letzte Erledigungen. Ein paar Tage später sind wir dann wieder zuhause.
In 3 Wochen geht unser Flug ab Frankfurt nach Baltimore/Maryland. Dort hoffen wir unseren BoDo in voller Pracht und ohne Blessuren wieder zu sehen. Eine Seetransportversicherung haben wir zu unserer Absicherung natürlich abgeschlossen.
Zur Zeit (8. Februar 2012) ist unser Mobil mit dem RoRo Schiff Atlantic Conveyor von der ACL Reederei auf dem Atlantik unterwegs. Planmäßige Ankunft in Baltimore ist der 23. Februar 2012. Der GPS-Track des Schiffes ist jederzeit im Internet abrufbar. :-))

Endlich hat die Wartezeit am Samstag, den 25.2. 2012 ein Ende! Alle Vorbereitungen sind erledigt. Auch die Pflege und die Wacht unseres Hauses während unserer langen Abwesenheit ist organisiert. Nach dem wir noch ein wenig Geburtstag gefeiert haben und auch die Nachwehen verdaut sind, kann es auch für uns endlich losgehen. Nette Nachbarn (Anni und Otto) bringen uns mit dem Gepäck zum Bahnhof. Dann fahren wir 1. Klasse mit der Bahn nach Frankfurt/Main. Durch unsere Frühbuchung kostet das Bahn-Ticket genau soviel wie für die 2. Klasse. - Unser Flug mit der British Airways (Frankfurt – London – Baltimore) startet am folgenden Tag in den Vormittagsstunden, wenn die zur Zeit Streikenden am Frankfurter Flughafen nichts dagegen haben. - Damit dieser lange sonntägliche Reisetag nicht hektisch beginnt, übernachten wir direkt am Frankfurter Flughafen im Hilton - Garden - Inn. Der Aufenthalt und das Umsteigen in London soll laut Reiseplan innerhalb einer guten Stunde vollzogen sein. Durch die 6 stündige Zeitverschiebung kommen wir am späten Sonntag - Nachmittag Ortszeit in Baltimore an. Ein kostenloser Hotel-Shuttlebus soll uns ins nahe Hotel bringen. Einchecken, die Beine vertreten, amerikanischen Mc Donald 'genießen' und dann ins Bett. Am Montag werden wir gegen 08:30 Uhr von einer deutschsprachigen Begleitperson (...haben wir separat und extra bestellt) am Hotel abgeholt. Ich werde für den Papierkram zur Spedition chauffiert, dann fahren wir gemeinsam mit den ordnerfüllenden Dokumenten zum Hafenportal. Dort besorgt man mir einen erforderlichen und zusätzlichen Security - Scout für das Hafengelände. Der nächste Weg führt uns zum Zoll, dann geht es zum Abholcontainer, wo ich hoffentlich unseren BoDo unbeschädigt wieder sehe. Nachdem wir alles in Augenschein genommen haben, können wir das Gelände mit Reisemobil verlassen. Der erste Weg führt uns zurück zum Hotel, wo meine liebe Erna mit unserem Gepäck hofft, dass ich sie abhole. - Der Ablauf ist so organisiert, weil, wie auch in Hamburg, nur eine Person auf das gesicherte Hafengelände kann und die Zweitspanne eine große Unbekannte ist.
Nun gleich soll unser vorbereiteter POI – Marathon beginnen. Aldi, Walmart, Propangas-Tankstelle, Dieseltankstelle, AAA und dann zum Greenbelt – Nationalpark. Hier wollen wir nur eine Nacht stehen bleiben und unser Reisemobil einräumen.
Realität:
Die Sonne scheint bei 15 – 17 Grad. Nach dem Frühstück holte mich unser Scout, Karin K. wie verabredet im Hotel ab. Erna blieb mit dem Gepäck zurück. Wir fuhren zum Spediteur im Hafen und anschließend mit einer weiteren Person und einem Packen von Papieren in das gesicherte Gelände hinein. Fast alles war gut gegangen. BoDo hatte keine Blessuren, nur seine Nummernschilder fehlten. Sehr viel Zeit ging verloren, denn die Polizei musste kommen, keiner wusste was nun zu tun ist. Ich bekam ein ordentliches Protokoll und die Sicherheitsfrau (Dritte Person) malte mir auf einem Aktendeckel ein neues Nummernschild und montierte es am Heck. Nach 4 Stunden erreichten wir das Hotel und holten Erna ab. Ohne Karin K. Wäre ich wahrscheinlich ziemlich aufgeschmissen gewesen. Nun konnten wir unseren Marathon beginnen. Gas tanken, Aldi – Einkauf, Wal Mart, AAA, Diesel tanken und dann zum Greenbelt National Park. Hier füllten wir den Wassertank auf und richteten uns auf einem Stellplatz ein. Die Gassicherung am Außentank musste noch eingedrückt werden und auch die Heizung lief nun. Kaputt!!  Die Zeitverschiebung und das viele Adrenalin haben ihre Spuren hinter lassen.
Am Dienstag, den 28. Februar 2012 geht es dann richtig los.


28.02.2012
Über Washington, am Pentagon vorbei, ging es weiter durch Virginia nach North Carolina. In Kinston steuerten wir einen Naturpark an. Rund 500 Kilometer Fahrstrecke lagen nun hinter uns. Der kleine Campingplatz bietet sogar eine - Full hook up – Site an. Das schönste sind die 24 Grad Außentemperatur.
Am nächsten Tag geht es bis Wilmington. Bevor wir den heutigen Stellplatz anfahren, besuchen wir die historische Stadt am Atlantik. Wilmington wird auch das Hollywood der Ostküste genannt. Einige bekannte Filmproduktionen wurden hier gedreht. Spaziergang am Riverwalk, Mittagessen mit Seafood und die schönen alten Villen aus den vorherigen Jahrhunderten in Augenschein genommen und schon waren wir fertig. Im Carolina State Park bekamen wir wieder eine wunderbare Site. Der Wald um uns herum qualmte gar fürchterlich. Das Unterholz und das Laub wurden kontrolliert abgebrannt, wie man uns erklärte. Am folgenden Tag fahren wir nur 313 Kilometer. Ziel ist Charlston in South Carolina. Die wenigen Kilometer hatten es aber in sich. Durch dichter Verkehr und stop and go kamen dann 5,5 Stunden Fahrzeit zusammen. Im Hollywood Lake Aire RV Park übernachten wir. Tagsüber hatten wir auch Bier und Wein bekommen, so dass das Abendbrot richtig gut wurde.

Die nächste Station liegt etwas weiter im Inland von Georgia.

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