Tioga Pass, Mono Lake, Columbia State Park - Reisen mit dem Reisemobil

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Der Winter ist zurück. Die Temperatur mit nur 5 Grad vermittelt uns diesen Eindruck. Weiter nach Westen. Die grobe Richtung lautet Yosemite N.P. Der Hyway 120 ist wieder eine traumhafte Straße!  Wir kommen direkt am Mono Lake an. Hier laufen wir den South Tufa Reserve Loop. Die einmaligen Steinformationen aus Salz und von den Wellen gebaut erstaunen uns. Eisig kalt ist es auch hier noch. Das Museum im Visitor Center zeigt noch einmal ganz genau, wie die bizarren Skulpturen im See entstanden sind. Morgen wollen wir über den Tioga Pass fahren. Heute steuern wir den Lower Campground, direkt an der Passstraße gelegen, an. Der Platz ist zu unserer Überraschung total leer, macht aber einen sehr guten Eindruck. Wir haben wieder ein ruhige Nacht!

Minus 2,5 Grad sind es draußen. Aufstehen oder doch lieber im warmen Bett bleiben? Die klare Luft und der Sonnenschein raten uns zum Aufstehen. Wir erklimmen den sehr steilen Tioga Pass. Die Aussicht ist so was von genial! Die Passhöhe ist bei 3100 Meter. Weiter geht es auf dem Hwy 120 durch den Yosemite National Park. Wenn man keinen Annual Pass hat, muss man auch hier den Eintritt für den Park bezahlen, auch wenn man, wie wir heute, nur durchfährt. Das Prozedere für einen Campingaufenthalt haben wir auf den Seiten von unserem mehrtägigen Besuch des Parks im Jahre 2007 beschrieben. Es soll noch komplexer geworden sein. Ohne Reservierung soll man keine Chance haben?!
Die Abfahrt des Tioga Passes auf der westlichen Seite ist wieder ein Schmankerl. Nördlich von Sonora fahren wir in den Columbia State Park. Hier buchen wir uns im Marble Quarry RV Park ein, der direkt am State Park liegt. Der State Park besteht aus einer historischen Kleinstadt, die noch wie  vor 150 Jahren aussieht. Pferdekutschen, Goldwaschanlage und viele alte Gebäude lassen uns die Vergangenheit fühlen. Am späten Nachmittag holen wir endlich den Grill wieder vor und laben und an den riesigen amerikanischen Steaks. 22 Grad am Abend!

Safeway Einkauf, Tank füllen und wieder sind wir auf der Straße zum Pazifik. Die '299' ist wieder eine tolle Straße. Durch das Gebirge zum Pazifik. Im Whiskeytown-Shasta-Trinity N.R.A. wollen wir auf einen der Campingplätze. Nach der in Augenscheinnahme fahren wir allerdings weiter, da es hier nur freie Stellflächen auf einem Parkplatz gibt, nichts für verwöhnte Touristen wie wir. Wir fahren weiter am Trinity River. In Big Bar werden wir fündig. Der Del Loma RV hat einen Flußzugang und große Stellplätze. Die Saison wurde gerade eröffnet.
Am folgenden Tag erreichen wir den Pazifik. Hier reihen wir uns im Verkehr auf der One o One (Highway 101) ein. In Klamath fahren wir, wie auch 2007, den Kamp Klamath RV an. Zufall oder Bestimmung? Wir treffen erneut auf Alice und Daniel
, die wir in Hidden Valley, New Mexico kennen gelernt haben. Wir machen einen ausgiebigen Spaziergang zur Pazifikküste und genießen die frische Luft. Den Rest des Tages verbringen wir selbstverständlich mit den beiden Schweizern. Daniel kocht für uns vier und der Wein ist erst sehr spät alle. Heute bereuen wir es sehr, dass wir bereits am nächsten Tag unsere Reise fortsetzen. Daniel, ein passionierter Angler, wollte für uns den noch nicht gefangenen Fisch aufbereiten und einen weiteren Tag mit uns feiern. Es treibt uns wieder irgend etwas.


Wir leben also weiterhin unseren langen und immer wiederkehrenden Traum. Heute sehen wir rechts und links die riesigen Redwood Bäume. Im Erlebnispark Trees of Mystery erleben wir die Mammutbäume hautnah und sehr gut gestaltet. Ein herrlicher kleiner Loop ohne Auto. In Crecent City wollen wir unbedingt noch einmal im Chart – Room Restaurant essen. Was 2007 bereits gut war, enttäuschte uns auch in diesem Jahr nicht! Lecker frischen Fisch bekommen. Etwas weiter nördlich bekommen wir in Smith River einen schönen Platz im Salmon Hatbor Resort RV. Direkt am Pazifik! Eine schöne Wanderung an der Küste mit vielen tierischen Begegnungen und einer Klettertour auf ein kleines Riff.

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