Great Basin National Park - Reisen mit dem Reisemobil

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Nächstes größeres Ziel ist der jüngste National Park der USA, der Great Basin National Park. Erna legt die Strecke über das Kaibab Indianer Reservat, wo wir steuerfrei und somit günstig den Tank befüllen können. Wir fahren durch Harricane und auf die Interstate 5. In Kanarraville finden wir einen kleinen süßen RV Park mit Passport America Rabatt. Im 'Red ledge RV' bleiben wir die beiden nächsten Nächte. Erna kann Wäsche waschen und ich an und im Mobil schrauben. Auch eine Fahrzeugwäsche dürfen wir am Platz machen. Ein guter und schneller Satelliten Wifi Hotspot erlaubt mir auch wieder viele Bilder online zu loaden.

Cedar City besuchen wir am 2. Tag. Hier gehen wir mittags amerikanisch essen, was leider auch so schmeckt. Also, holen wir am Abend den Grill raus und zelebrieren das, was wir auf gut deutsch damit machen können. Jetzt geht es los zum Great Basin N.P. Bei 32 Grad fahren wir endlos erscheinende gerade Straßen nach Westen. Ganz wenig Verkehr und fast Menschenleer. In Baker, vor der Einfahrt zum Great Basin N.P. können wir noch eine große Flasche Wein kaufen, hurra! Sehr stark besucht ist der Park heute am Samstag. Am Upper Lehman Creek C.G. ist keine Site mehr frei. Aber auf dem Lower Lehman Creek C.G. bekommen wir noch einen schönen Platz. Die Gebühr ist auch noch halbiert, da es kein Wasser gibt. Ein deftiger Eiersalat, made by Erna rundet diesen fahr intensiven Tag ab.

Heute, am 3.6.2012 wollen wir uns die ältesten Bäume auf unserer Erde anschauen. Sehr früh fahren wir zum Wheeler Peak Parkplatz mit dem Mobil hinauf. Hier, bei 3050 Meter starten wir den Trail zu den Bristlecone Pines. Bis zum Gletscher wandern wir immer bergauf. Ganz urige Bäume bekommen wir zu sehen. Der Loop geht insgesamt über 12 Kilometer, bei denen wir 520 Höhenmeter überwinden müssen. Trotz der 3300 Höhenmeter ist es mit 32 Grad sehr warm. Auch die Fahrt über den steilen Höhenweg zurück zum Campingplatz bietet uns einen weiten Blick in die Wüste von Navada.
Hier die Bilder dazu...

Im Visitor Center befindet sich auch der Eingang zu der Lehman Cave. Es ist Montag und um 9:00 Uhr sind wir die einzigen Interessenten für eine Höhlenführung. Die Einzelführung durch einen jungen weiblichen Ranger hat mir besonders gut gefallen. Ihr Englisch war so gut, dass wir auch alle Geschichten verstanden haben. Klasse. In Ely konnten wir nun auch endlich wieder einmal richtig einkaufen. Der Biervorrat war erschöpft, denn bei der Hitze – Zitat – saufen wir wie Löcher. - Zitat Ende – Richtung Tonopah geht es weiter über die endlosen Straßen. Jetzt kam auch noch ein Sandsturm dazu. Alles haben wir überstanden. Sogar einen RV fanden wir in der Stadt Tonopah. Nicht schön, aber preiswert und mit Wifi. Der Wind frischte am Nachmittag erneut auf und wir freuten uns wieder über die Investition in die Hubstützenanlage. Wir hatten eine ruhige Nacht, mitten im Nichts

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