Alles zum Mercedes Fahrgestell 518 CDI - Reisen mit dem Reisemobil

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Fahrgestelltechnik

Etwa 30.000 Kilometer liegen 2012 vor uns. Der erste Reifensatz würde diese Distanz nicht mehr überstehen. Also haben wir im November 2011 neue Pneus aufziehen lassen. Unsere Entscheidung:
Nokian WR C Cargo 215/75 R16 116S C M+S Winterreifen mit einem höheren Lastenindex. Unsere Zufriedenheit mit der Erstausstattung hielt sich in Grenzen. Das Blockprofil des Goodyear Cargo UltraGrip erzeugte an der Vorderachse sehr laute Laufgeräusche und beim Abrieb einen Sägezahneffekt. Die ersten Kilometer mit dem Nokian sind gefühlt wesentlich komfortabler gewesen.

Detailinformationen zum Reifen:
Der Nokian WR C Cargo kommt mit den schweren Radlasten von Lieferwagen und Transporter mühelos zurecht. Durch seine robuste Oberflächenstruktur zeichnet sich dieser Transporterreifen durch seine Zuverlässigkeit aus. Das symmetrische Laufflächenprofil befördert den Schnee schnell von der Fahrbahn und gewährleistet demnach viel Grip und eine verbesserte Fahrstabilität. Die Laufrichtung beim Nokian WR C Cargo ist nicht festgelegt.


Auch die sowieso demnächst anstehende große Inspektion werden wir bald durchführen lassen, damit wir uns auf großer Fahrt deshalb keine Vorwürfe machen müssen.

Januar 2012: Der erste Wartungsdienst wurde durch den autorisierten Mercedes-Benz Service bei der Firma Bunte in Papenburg beim Kilometerstand 41329 durchgführt. Der Wartungsrechner im Sprinter hatte zwar noch nicht gemeckert, würde jedoch wegen der abgelaufenen Zeit den Servicehinweis sehr bald zeigen.
Laut Mercedes Wartungsbuch mussten bei dieser Wartung die Bremsflüssigkeit und das Öl im Automatikgetriebe samt Filter gewechselt werden. Der Filter für die Klimaanlage, der Luftfilter, die Scheibenwischblätter und der fällige Motorölwechsel kamen dazu. Auch der Hauptkraftstofffilter wurde bereits jetzt erneuert, obwohl seine Zeit noch nicht nicht reif war.
Meinen Hinweis auf die geplante lange Reise und die anstehenden ca. 30.000 Kilometer nahm man dort dankend entgegen und prüfte die hydraulische Bremsanlage intensiv. Nach Absprache mit mir wurden auch die etwas verglasten Bremsklötze an der Hinterachse erneuert. Der Belag hatte zwar noch 50 %, die Gefahr lag aber auf der Hand, dass am Ende nichts mehr gehen könnte.

Fazit: Sicherheit und ein gutes Reisegefühl haben ihren Preis.

Dezember 2012
: Ende September hatten wir unser Reisemobil nach einer sehr langen Schifffahrt wieder zurück. Unsere TÜV Plakette lief bereits in diesem Monat ab und der nächste Wartungsdienst, als Öl-Service im Serviceheft ausgewiesen, wurde im Display angemahnt. Die Firma Bunte in Papenburg erledigte den Wartungsdienst und auch die HU und ASU wurden an einem Tag mit erledigt. Die Untersuchungen ergaben beim TÜV keine Mängel bei numehr 71.000 Kilometer auf der Uhr. Eine kleine Undichtigkeit an einem Turbolader wurde mit einer neuen Kupferdichtung wieder dicht gemacht. Hier tropfte ein wenig Öl auf den Motorblock und konnte somit auch nicht von einem Laien entdeckt werden, da das Öl sofort durch die Hitze des Motorblocks verdunstete.
Auch die Winterreifen wurden mit einem durchschnittlichen Profil von 7 mm vom TÜV-Ingenieur akzeptiert. Leichte Auflösungserscheinungen waren hier zu sehen, es soll aber für ein weiteres Jahr noch ausreichend sein. Im Oktober mußte ich beide H7 Birnen kurz nach einander auswechseln. Die Displayanzeige im Cockpit zeigte jeweils den Ausfall an! Das Austauschen geht sehr einfach.

Fazit: Das Fahrgestell hat uns keinerlei Sorgen auf den 30.000 Kilometern in den USA bereitet. Im Gegenteil - wieder durften wir mit gutem Komfort die neue Welt damit befahren.

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