Mesa Verde N.P., Echo Basis Ranch, San Juan Skyway, Silverton, Durango - Reisen mit dem Reisemobil

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Reiseberichte > USA 2012

Mesa Verde: Und wieder braute sich vor uns am Himmel ein unheimliches Wetter zusammen. In Cortez regnete es noch, oben im Mesa Verde (Grüne Ebene) war es trocken, kühl und windig. Den nächsten Tag fahren wir im National Park zu den verschiedenen Höhlen. Am Visitor Center kaufen wir uns entsprechende Eintrittskarten für die gewählten Besichtigungen. Die Balcony House Führung, wo wir hautnah die Dwellings erleben dürfen, wird von einem kompetenten Ranger durchgeführt. Ein schwieriger Abstieg wird von einem sehr engen Ausstieg noch getoppt. Alle müssen wir durch ein sehr kleines Loch hinaus und wieder über eine steile Leiter hinauf klettern. Niemand ist stecken geblieben, denn jeder Teilnehmer wurde vorher in Augenschein genommen! Die Cliff Palace Dwellings schauen wir uns 'nur' von oben an. Zum Abschluß gingen wir in das Chapin Mesa Museum und in die Spruce Tree House Dwellings, wo wir ohne Führung alles besehen dürfen. Viele Overlooks und eine kleine Wanderung zu weiteren geschichtlichen Stätten füllten unseren Kopfspeicher bis zum Rand auf. Wir fuhren wieder die vielen Höhenmeter bergab und füllten den Dieseltank und unseren Biervorrat in Mancos auf. Nur wenige Kilometer weiter fanden wir auf der Echo Basin Ranch eine wunderschöne Übernachtungsmöglichkeit. Der Host 'Wandy Billy' erklärte uns ausführlich die Vor- und Nachteile der Durango – Silverton Train Strecke. Kurz: Zu teuer und teilweise sehr langweilig. Er brachte uns eine Karte und empfahl uns den San Juan Skyway. Etwa 480 Kilometer durch die Rocky Mountain.

Unsere Entscheidung fällt für den Rundweg (Loop) aus und nicht mit der teuren Bahn nach Silverton zu fahren. Der Loop führt von Mancos nach Dolores, dann über den Hwy 145 und einer Passstraße mit 10.000 feet (über 3000 Meter) nach Placerville. In Silverton übernachten wir bei Schneeschauer und Frost auf einem noch nicht geöffneten RV Park 'Silver Summit'. Die Dampflokomotive können wir noch gerade bei der Abfahrt nach Durango beobachten. Die Stadt war dann so richtig tod! Trotzdem fanden wir eine geöffnete Kneipe (Handle Bar's), wo wir auch noch ein warmes scharfes Steakgericht bestellen konnten. Mit ein paar Pitcher Bier im Bauch und Kopf wankten wir gemeinsam zum BoDo und schliefen tief und fest ganze 10 Stunden.
Die Abfahrt nach Durango über die 'One Million Dollar Road' an nächsten Tag war wieder ein Augenschmaus und ein Hightlight für Autofahrer. Zwei >3000 er Passstraßen, alte Minen und einige Wasserfälle erfreuten uns. Unterwegs kam uns dann auch die nostalgische Dampflok entgegen, die wir auch gut fotografieren konnten. In Cortez füllten wir unsere Vorräte auf und fuhren zurück nach Mancos zur bewährten Ranch, wo wir ein zweites Mal übernachteten und uns bei Wendy Billy für den guten Tipp bedankten. Das meine liebe Erna am Nachmittag beim fälligen Abtauen unseres Kompressor Kühlschrankes die Tür vom Gefrierfach abgebrochen hat, erwähne ich nur der Vollständigkeit halber. upps

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