Organisatorische Fragen an uns beantworten wir hier - Reisen mit dem Reisemobil

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Reiseberichte > USA 2012

Die faktischen Fragen an uns lauten zur Zeit oft:

Was kostet so eine lange Reise?

Diese Frage ist nicht mit einer Zahl zu beantworten. Viele persönliche Kriterien machen den Preis aus. Die Transportkosten hängen von der Größe des Reisemobiles ab. Diese Kalkulation ist sehr leicht von den Spezialanbietern zu bekommen. (z.B. Kuga und Seabridge) Tagesaktuelle Bunkerzuschläge und Cerosinzuschläge erhöhen den Preis für die Schifffracht und den Flug. Wenn man bereit ist diesen Preis zu bezahlen, bekommt man zur Zeit noch eine kostengünstige Struktur in den USA geboten. Zirka 28.000 Kilometer sind wir 2012 in den USA gefahren, wir haben viele Restaurants aufgesucht, jeden Tag auf einem Campingplatz gestanden, viele tolle Klamotten mitgebracht und auch neues interessantes Zubehör für das Campingleben erworben. Ein paar Spielsachen für den Computerfreak lagen ebenfalls drin. (Hierbei darf man natürlich die Zollvorschriften in Deutschland nicht aus den Augen lassen) Auch bei den Lebensmitteln haben wir nicht gespart. Im Durchschnitt haben wir 80,77 Euro am Tag in den USA gelassen. Hier sind sämtliche Ausgaben des Aufenthaltes enthalten. Die meisten Dollars haben wir für Diesel und Lebensmittel/Getränke aufwenden müssen. Wenn wir uns die einzelnen Posten betrachten, können wir behaupten, dass es auch wesentlich günstiger zu gestalten ist!

Hier noch eine Alternative für den Transport in die USA:

Hanseatisches Logistik Kontor GmbH
Coloradostraße 5
27580 Bremerhaven
ph.: +49 (0) 471 - 80 62 098-0
fx.:  +49 (0) 471 - 80 62 098-8

e-mail: passarge@halok.de
web: www.halok.de

Welche Anschlüsse sind für Strom und Wasser nötig?

Das 110 Volt Stromnetz in den USA muß man mit einem Transformator und/oder mit einem elektronischen Umformer auf unsere 230 Volt Struktur im Mobil bringen. 20, 30 und 50 Ampere Anschlüsse werden auf den Plätzen angeboten. Für jeden Anschluss sind spezielle Stecker notwendig. Unser Trafo, von der Firma Seabridge 2007 gekauft, hatte einen 20 Amperestecker am 10 Meter Kabel montiert. Manche Plätze stellten aber nur 30 und 50 Ampere Stecker zur Verfügung. Ein Adapter mit 30 Amperestecker auf eine 20 Amperebuchse war sehr hilfreich. Bei den Wasseranschlüssen passt kein europäisches Gewinde drauf! Hier ist also ein Adapter für den mitgebrachten Schlauch notwendig oder ein ganz neuer Schlauch aus dem Baumarkt oder dem nächsten Campingladen. Da das Wasser meistens mit sehr viel Chlor versetzt ist, ist ein Chlorfilter, den man für ca. 18 Dollar bekommt und dann 120 Tage hält, sehr empfehlenswert. Es handelt sich in diesem Fall um einen Einwegfilter.

Wie bleibt man telefonisch mit den Lieben in der Heimat in Verbindung?

Hier gibt es viele unterschiedliche Methoden. Wir haben uns bereits in Deutschland eine amerikanische SIM Karte besorgt. Unsere Lieben in der Heimat konnten uns über diese Nummer erreichen. Die Gesprächskosten sind für den Anrufer aus Deutschland nicht höher, wie ein Gespräch in Deutschland. Die Mehrkosten für das Handygespräch haben wir automatisch übernommen. Die Technologie ist auf die Internettelefonie aufgebaut. Wir hatten die Möglichkeit nach Deutschland zu telefonieren und ebenfalls in den USA/Kananda. Mit einer Grundgebühr von 5,- Euro pro Monat kann man die Nummer behalten, was mit den normalen Prepaidkarten nicht der Fall ist. Der Vertrag ist monatlich kündbar und es gibt in Deutschland einen Ansprechpartner. Die Bedienungsanleitung ist sehr gut! Auch kann man von jeder öffentlichen Telefonzelle mit einer Einwahl Servicenummer telefonieren. Die Firme ist  hier zu erreichen. Alles hat in unserem Fall gut geklappt. Die Verbindungen waren gut und die Abrechnungen eindeutig und richtig. Sicherlich gibt es andere und preiswertere Möglichkeiten! Insgesamt haben wir ca. 120 Euro für diesen Luxus gezahlt. Desweiteren haben wir mit Skype über einen Wifi Hotspot mit Internet telefoniert und/oder kostengünstige Apps mit dem iPhone benutzt. z.B. 'forfone', 'WhatsApp' und 'MySMS'.

Wie sieht es mit den wechselnden Internetverbindungen aus?

Ein uferloses Thema! Wollten doch auch wir oft und dann auch noch gut im Internet dabei sein. Die USA bietet hier sehr viele Möglichkeiten. Durch das Tarifgeflecht stieg ich einfach nicht durch.
Auch die Kosten für eine mobile Internetflat lagen bei ca. 80 Dollar im Monat. Das Datenvolumen war teilweise begrenzt usw. Wir machten hier gar nichts und das war auch gut so! Alle paar Tage standen wir auf einem Campingplatz mit einem Wifi Hotspot und Internetanschluß. Sehr oft waren es sehr schnelle Internetverbindungen über Satellit. Die Wifi Hotspots bei den Fastfood Ketten sind alle offen und für die Mailabholung mit dem Smartphone geeignet. Bei Mc Donald's gibt es einen Senior coffee für ein paar Cent, man muss also nicht immer einen Burger und Konsorten bestellen. Also jede Menge Möglichkeiten ohne weitere Kosten!! Der Computerschutz sollte allerdings immer auf dem aktuellsten Stand sein! Man weiß ja nie. -

Welche Ersatzteile muss ich mitnehmen?

Diese Frage hängt von den individuellen Sicherheitsbedürfnissen und der Zuladungskapazität des Mobiles ab. Eine Druckwasserpumpe, Schmelzsicherungen, Ersatzlampen für das Fahrzeug und Ersatzteile für die Cassettentoilette haben wir immer dabei, also auch in den USA. Für das Fahrgestell nehme ich nur das richtige Motoröl mit. Wir haben hier 3 Liter für die 28.000 Kilometer benötigt. Raparaturen am Fahrzeug kann ich nicht machen, dafür hatte ich zwei Telefonnummern parat. Die ADAC Hotline in den USA und die Hotline von Mercedes.

Wie bezahle ich an der Tankstelle und/oder den Einkauf.

Eine gültige Kreditkarte oder sogar zwei sollte man dabei haben. Ohne gleich versnobt zu klingen, hilft eine goldene Kreditkarte wesentlich mehr, wir eine normale Karte. Erna zahlte meistens die Rechnungen an den Tanksäulen mit ihrer 'normalen' Kreditkarte. Einige Male funktionierte die Karte nicht an den Zapfsäulen, da man hier den ZIP Code eingeben sollte, also die Postleitzahl. Die deutsche Nummer kannte das System nicht. Sie ging dann zur Kasse und lies die Zapfsäule frei schalten, anschließend nahm die Kasse ihre Karte nicht mehr an!!! Obwohl Bankinstitut und auch Kontonummer identisch sind, konnten wir dann nur mit der goldenen Karte bezahlen. Tagsdrauf funktionierte alles wieder. Diesen Akt hatten wir ebenfalls in einigen wenigen Wal Mart Märkten zu überwinden. Die EC Karte funktionierte ebenfalls mit der entsprechenden PIN Nummer. 1% Auslandseinsatz muss man auf jeden Fall zusätzlich bezahlen! Travellerschecks werden gerne bei Wal Mart genommen. Den Rest des Wertes bekommt man dann in bar ausgezahlt, ohne 1 % Verlust! Bargeld nehmen die Tankstellen und Lebensmittelläden natürlich auch!

Welche Alternative(n) gibt es zur Firma Seabridge als Transfer Partner?

Nachdem man die erste Kalkulation für den Transfer für Mobil und Personen in den Händen hält, fängt man etwas geschockt an nach kostengünstigeren Alternativen zu suchen. Wahrscheinlich gibt es auch welche? Wir haben keine nennenswerte Alternative bei unseren Recherchen gefunden. Der Kostenpreis ist das eine, Kompetenz und Informationsmaterialien die andere Seite. Mit der Firma Seabridge haben wir alle Verschiffungen gemacht und das hat gut bis sehr gut funktioniert. Auch die Flüge haben wir dort für uns gebucht. Das würde ich ein weiteres Mal nicht mehr machen. Hier gab es ein Ärgernis. Bei der Festlegung der Termine für die Rückflüge ist ein Fehler passiert. Erst spät stellten wir fest, das eine Umbuchung um eine Woche nicht möglich ist!! Wir mussten quasi neue Tickets kaufen und die bereits gekauften sind verfallen. Sind wir darauf aufmerksam gemacht worden? Eindeutig: Nein! Auch wenn die Flugkosten auf den ersten Blick kostengünstig aussehen, sind sie nunmehr in einen oberen Bereich gefallen. Heute gibt es Direktflüge von Frankfurt/Main mit der Condor Fluggesellschaft nach Baltimore. Damit entfallen die unbequemen Umsteigeaktionen mit British Airways in London und der Flug ist wesentlich schneller beendet. Wieder etwas gelernt.

Warum sind die Kfz-Versicherungen in den USA/Kanada so teuer?

Das ist hier die große Frage. Für Haftpflichtversicherung und Kaskoversicherung für Fahrzeuge aus dem Ausland bezahlt man das 5 bis 10 fache der üblichen Kosten in den USA. Fahrzeugwert und das Alter des Fahrers sind die Grundlage für die Prämie. Uns ist hier keine andere Möglichkeit über den Weg gelaufen. Kauft man ein amerikanisches Fahrzeug und hat eine Adresse in den USA sind die normalen Tarife zu bekommen. Tricks gibt es hier wahrscheinlich genug. Will man auf der sicheren Seite sein, muss man bezahlen. In Deutschland haben wir die Vollkasko für die Zeit abgemeldet und somit einen Teil der Kosten aufgefangen. Ganz abmelden sollte man das Auto nicht!!

Kann ich auch frei Stehen, wie es in Europa vielfach erlaubt ist?

Wir sind einigen europäischen Reisemobilfahrern begegnet, die nicht ausschließlich auf Campingplätze ihre Nächte verbracht haben. Die Parkplätze beim Wal Mart sind nur ein Beispiel. In vielen Staaten ist das freie Stehen ausdrücklich verboten. Die allgemeine Empfehlung, auch aus Sicherheitgründen, ist die Übernachtung auf ausdrücklich für den Camper ausgewiesenen Plätzen!
Unsere USA Reise-Philosophie ist ganz einfach: Damit wir uns frei im und vor dem Mobil bewegen können, fahren wir grundsätzlich zur Übernachtung auf Campingplätze. Wir dürfen dann auch ein Bier und/oder ein Glas Wein trinken und laufen nicht in die Gefahr verscheucht zu werden, und dann vielleicht angetrunken zu fahren.

 Welche Werkzeuge gibt es zur Auffindung von geeigneten Stellplätzen?

Viele! Der Campingführer von Passport America ist nur ein Beispiel. In den Zeiten von iPhone und Konsorten haben wir uns im Vorwege ein gutes Dutzend Apps bei iTunes heruntergeladen. Die Suchanfrage 'Camping USA' ergibt sehr viele Treffer. Die besseren Programme kosten ein paar Euro. Auch die POI's für unsere Garmin Geräte findet man im Internet. In unserer ADAC Geschäftsstelle haben wir von Michelin den Road Atlas f\'fcr Nordamerika entdeckt. Unsere gesamte Reise haben wir damit geplant und durchgeführt. Das handliche Buch listet auch sämtliche National Parks und auch viele State Parks mit Koordinaten auf. Die Informationen in dem Welcome Center beim Grenzübertritt auf den Interstates halten ebenfalls gute und aktuelle Informationen für Camper kostenlos bereit.
In diesem Jahr waren wir mit den kostenlosen Materialien von AAA (Partner vom ADAC in den USA) nicht zufrieden. Die Tour Books taugen nicht für Camper und die Camp Books gibt es nicht mehr, nur noch einen kostenpflichtigen Campingführer, auf den wir verzichtet haben. Auch die Karten sind sehr unhandlich.

 Welche Gasversorgungsmöglichkeiten gibt es in den USA?

Nach der Ankunft in Baltimore haben wir unseren 65 Liter Gastank vor Ort befüllen lassen und nur zwei Mal in den 6 Monaten nachgetankt. In fast jeder Stadt und auch in kleineren Orten gibt es LPG Tankstellen. Auch hierfür findet man in Internet Adressen als POI's für Garmin Geräte. Einzig der Druck, den Tank bis zur Abgabe in Baltimore leer zu bekommen, war etwas stressig. Natürlich haben wir auch das hin bekommen! Achtung: In den USA darf man nicht selber den Tank befüllen!!! Tauschflaschen aus Europa werden nicht befüllt. Tankflaschen mit automatischem Befüllstop werden betankt. In fast jedem Wal Mart gibt es amerikanische Gasflaschen zu kaufen.

Kann ich das Reisemobil für die Zeit in Deutschland abmelden?

Man kann schon! Der ADAC sagt allerdings eindeutig - Nein!  Auszug von der  ADAC Seite:


Die reguläre deutsche Zulassung muss bestehen bleiben! Temporäre Kennzeichen sind in keinem Fall ratsam, weil sie bei der Einreise zu allergrößten Problemen führen können. Zusätzlich zur deutschen Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) sollte der Internationale Zulassungsschein mitgeführt werden, der vom Straßenverkehrsamt (Zulassungsstelle) in Deutschland ausgestellt werden kann.

Ein einziges Mal wurden wir von der Highway Patrol kontrolliert und nach der Zulassungsbescheinigung gefragt. Der Grund des kalifornischen Beamten für die Kontrolle lautete - Es fahren viele US Amerikaner mit europäischen Kennzeichen herum, damit sie keine Steuern bezahlen müssen. Bei ihnen ist alles in Ordnung, ich wünsche ihnen weiterhin einen guten Aufenthalt. Die Original Kennzeichen sollte man grundsätzlich und unbedingt noch im Hafen in Deutschland abschrauben und ggf. neutrale Schilder ohne Stempel und TÜV Marke in den USA montieren. Es ist ein begehrtes Souvenir.

Wie sieht es mit der Krankenversicherung in Übersee aus?

Die deutschen gesetzlichen Krankenversicherungen greifen in Nordamerika nicht. Es gibt keine Abkommen mit den USA und Kanada. Wir haben jedes Mal die Langzeit Ausland Krankenversicherung vom ADAC gewählt. Ein großer Verein mit einem guten Leistungsspektrum und auch nicht der teuerste. Zum Glück haben wir sie nie in Anspruch nehmen müssen. 2007 haben wir als freiwillig Versicherte unsere Krankenversicherungen für die Zeit der Reise ausgesetzt. Auf Anfrage für 2012 wurde uns eine Absage erteilt und haben tüchtig in die Kasse gezahlt, ohne einen Anspruch auf Leistung zu haben. Da wir sowieso nicht mehr zufrieden mit unserer Kasse sind, obwohl wir über 40 Jahre Mitglieder sind, fragte ich bei der Techniker Krankenkasse nach und bekam ganz andere interessante Auskünfte zu unseren Bedürfnissen. Da der Gesetzgeber einen Kassenwechsel auch im höheren Alter zuläßt, haben wir die bisherige Krankenkasse fristgerecht gekündigt. Also genau nachfragen und zumindestens einen Beitragsrabatt aushandeln, falls man in der gleichen Konstellation unterwegs ist!

 Wer hilft mir nach der Verschiffung bei der Übernahme im Hafen?

Das ist durchaus ein Service Kriterium des Partners, der die Verschiffung organisiert! Prinzipiell benötigt man keinen Partner, außer einem Sicherheits-Scout der für das Betreten des Hafengeländes in Baltimore vorgeschrieben wird. 2007 gab es diese 'Hürde' noch nicht. Wir haben alles selbsttätig gemacht und dabei richtig rote Ohren bekommen. 2012 wollten wir das nicht! Die Firma Seabridge hat uns einen Kontakt zu einem deutschsprachigen Begleiter aus Washington DC ermöglicht. Dieser Begleiter nahm mich an die Hand, denn nur eine Person darf mit in das Hafengelände. Wir erledigten gemeinsam den Gang zum Spediteur und holten gemeinsam das Mobil aus dem Hafen. Toll!! Danach begleitete er mich zurück zum Hotel, wo mein Eheweib mit dem Gepäck auf uns wartete. Natürlich ist diese Dienstleistung nicht für umsonst zu bekommen, hilft aber einen guten Einstieg in eine wundervolle Zeit in diesem wunderbaren Land zu bekommen.

Wie lange darf ich mich überhaupt in den USA aufhalten?

Das hängt von der persönlichen Konditionen ab. Wir haben 2006 ein  Visa für 10 Jahre beim amerikanischen Konsulat beantragt und bekommen. Eine  Esta Anmeldung ist dann nicht mehr notwendig. Mit dem Visa ist die Einreise allerdings noch nicht amtlich, das entscheidet der Beamte am Flughafen. Hierzu bitte die neusten Informationen auf der Homepage der US Borschaft lesen.
Wir haben jeweils ohne Probleme eine Genehmigung für die 6 Monate bekommen.

Brauche ich ein Visum?

Siehe auch oben.
Ich denke, dass es mit einem Visum einfacher ist. Hier eine tagesaktuelle Information von der Homepage der Botschaft:

19. November 2012: Einreise in die USA - Welche Dokumente werden benötigt?
Internationale Reisende in die USA benötigen in der Regel einen Pass und ein gültiges Visum, ausser sie können visafrei im Rahmen des Visa Waiver Program reisen, oder sie haben eine "Green Card" oder sind kanadische Staatsbürger. In der Regel muss der Pass sechs Monate über den geplante Aufenthalt in den USA noch gültig sein. Eine Liste mit Ländern, auf die diese Vorschrift nicht zutrifft, finden sie unter Six Month Club (pdf)

Welche Formalitäten muss ich im Vorwege wie und wann erledigen?

Natürlich alles so früh wie nötig! Ein Internationaler Führerschein wird für die amerikanische Versicherung benötigt. Die Kreditkarten sollten über den Zeitraum der Reise gültig sein. Der Reisepass muss natürlich gültig sein und zwar 6 Monate über dem geplanten Ende der Reise hinaus. Auch sollte man unbedingt bereits in Deutschland Dollar kaufen, da man einige Posten bereits am ersten Tag in Cash bezahlen muß. Die Organisation der benötigten Papiere für die Verschiffung erledigt die Fa. Seabridge perfekt. Die Krankenversicherung für den Aufenthalt muss man ebenfalls vorher und tagesgenau rechtzeitig abschließen. Wir haben das Hotel in Baltimore für die erste Nacht über das Internet selbsttätig gebucht, das sollte ein paar Wochen vorher erledigt werden. Zuhause muss natürlich auch einiges organisiert werden. Post, Haus/Wohnung, Telefonnummern bekannt geben und Hausschlüssel für Notfälle deponieren. Dann kann es los gehen!

Welche Jahreszeit ist für meine Reise die richtige?

Kann man nicht allgemein sagen. Jeder hat seine Ziele und Wünsche und sollte danach diesen Zeitpunkt wählen. Auch die Dauer der Reise muss man hier einbeziehen. Wir wollten Wärme bereits im Februar und das möglichst bis September. Liest und schaut man unsere Bilderberichte, ist es auch so gekommen. Im Uhrzeigersinn erst nach Süden, dann nach Westen und mit dem Frühling langsam nach Norden. Bei dieser Planung sollte man die Höhenlagen der Ziele nicht vergessen. Das Colorado Plateau mit den vielen National Parks liegt etwa 2000 Meter hoch. Vor Ende April bis Anfang Mai sollte man hier gar nicht erst rauf fahren. Auch im Yellowstone N.P., viel weiter im Norden, kann man vor Mitte Juni noch sehr viel Schnee antreffen. Pässe, wie der Tioga Pass können noch im Juni gesperrt sein. Glück gehört natürlich auch dazu. Zwei Mal hatten wir mit unserer gewählten Route und Jahreszeit eine traumhafte Zeit. Es muss also irgendwie richtig gewesen ein.

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