Allgemein - Reisen mit dem Reisemobil

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Technik > Mobile > Dopfer

Erfahrungen und (m)eine Meinung zu den Themen:

  •  Wasserversorgung im Reisemobil (Extraseite)

  •  Stromversorgung im Reisemobil (Extraseite)

  •  Gasversorgung im Mobil (Extraseite)

  •  Fahrgestell, hier Mercedes Sprinter 518 Baujahr 2008 (Extraseite)

  •  Kabine von Firma Bocklet

  •  Möbelbau von Firma Dopfer Reisemobilbau

  •  Zubehör für Campingaktivitäten

  •  Kühlung, Heizung, Fenster usw.

  •  Verbrauch und Verschleiß

Bocklet-Kabine:

- Tür und Klappen - Dem Lack unseres Mobiles haben wir nach drei Jahren eine Auffrischungskur durch Profis gegönnt. Meine eigenen Bemühungen hatten leider nicht mehr die Wirkung wie noch vor einigen Jahren bei den vorherigen Mobilen. Nach vielen Recherchen, Kostenangeboten und kleinen Schocks über die Preise, haben wir in Papenburg eine Firma gefunden, die die Arbeit gut und kostengünstig geleistet hat. Eine Nanoversiegelung mit einer Garantie für 18 Monate haben wir machen lassen. Meine Frau! und ich, wir sind begeistert. Unser BoDo strahlt noch intensiver wie am allerersten Tag. Ob die aufwendige Politur das bringt, was man uns versprochen hat, werden wir nach der langen Reise und den vielen Klimakuren berichten können.

Juli 2012: Eine Schwachstelle bei den Klappen unserer Bocklet-Kabine sind die Öffner/Schließer. Das Gußeisen platzt gerne an den Scharnieren. Beide Klappen sind bereits betroffen. Hier ist große Vorsicht angebracht, damit der Hebel nicht total heraus fällt. Gleich nach der Ankunft unsere Reisemobiles haben wir die Schließer erneuert und fertig.

Dopfer Möbelbau:

Halten die Möbel was wir uns davon versprochen haben? Die USA Reise wurde auch für die Holzmöbel im Reisemobil zur Reifeprüfung. Unsere erstmalige Bewertung des Gesamteindrucks hat nach dieser Zeit ein paar 'Schrammen' bekommen. Wir berücksichtigen natürlich auch die Tatsache, dass wir viele Wochen bei 20 Prozent Luftfeuchtigkeit unterwegs waren und dann zum Abschluß im August bei etwa 75 Prozent im Mobil lagen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit half die Klimaanlage im Aufbau die Feuchtigkeit nach draußen zu bringen. Die Holzmöbel leben und das merkt man an den Klappen und Türen. Erst klapperten sie, dann klemmten diese. Irgendwann habe ich das Nachstellen der Schließmechanik unterlassen. Auch unsere Schiebetüren verzogen sich intensiv. Ob das so sein muss? Ein kleines Ärgernis kam noch hinzu. Alle Beschläge an den Schiebetüren lösten sich nach und nach. Der Kauf von ein paar Klemmzangen und ein ordentlichen Zweikomponenten Kleber verhalfen uns die Metallbeschläge wieder an den Ort der Bestimmung zu bringen. Diese Maßnahme hält noch immer. Die Klappen und Schiebetüren sind nunmehr wieder so, wie sie einmal waren. Das Holz hat sich in den ursprünglichen Zustand zurück verwandelt. Ein Feuchtigkeitsmesser und der Einsatz der Heizung bzw. der Lüftung und Klimaanlage sorgen für einen humanen Ausgleich der Luftfeutigkeit. Die Befestigung der Möbel insgesamt hat alle unebenen Straße gut überstanden und auch die vielen Schubladen sind dort geblieben, wo sie auch hingehören.
Fazit: Holzmöbel haben eben auch kleine Nachteile.

Campingzubehör:

Wie nutzen wir die Garage für die Nordamerika Reise? Fahrräder wollten wir nicht mitnehmen und die Zoll- und Versicherungsbedingungen für den Motorroller wurden uns zu komplex. Der Honda Gasgenerator, der fantastische Weber-Gas-Grill, der 110/230 Volt Trafo und unser Faltboot mit Zubehör sollten hier ihren Platz finden. Auch das Mückenabwehrzelt von der Reise 2007 fand hier einen guten Platz. Unsere Koffer für die Flugreise können hier, ohne ein tägliches Hindernis zu sein, ebenfalls für die lange Zeit verstaut werden.

Damit die Teile fest verzurrt transportiert werden können und das Handling für den Gebrauch einfach ist, habe ich mit kleinen vorhandenen Mitteln und einem Reste-Einkauf im Baumarkt Obi ein kleines Regal auf das Smartrack gebastelt. Mit einerPlatte, zwei standfeste Stützen und vielen Zurrösen soll uns das Zubehör sicher auf der ausziehbaren Rampe begleiten.




Kühlschrank:

Der Kompressorkühlschrank hat sehr gut funktioniert. Auch bei Temperaturen über 40 Grad lieferte er uns kühle Lebensmittel. Richtig war unsere Entscheidung einen weitere Kühltruhe mit zu nehmen. Die Kühltruhe, ebenfalls von Waeco, wird von einem Kompressor angetrieben. Die Temperatur ist variabel, sodass wir auch Gefriergut dort bunkern konnten. Es hat sich dann so entwickelt, dass wir in der Truhe nur noch Geträke gekühlt haben und nur das kleine Gefrierfach im Kühlschrank benutzt haben.  Sehr viele Liter an Getränke sind durch unsere Kehlen geflossen, natürlich immer gut gekühlt, bis auf den Rotwein. Diese Investition hat sich gelohnt und bleibt auch im Reisemobil. Den Kühlschrank im Wohnbereich mußten wir alle vier Wochen abtauen lassen, damit die Energiezufuhr nicht zu groß wurde. Hierbei ist uns die Klappe für das Gefrierfach abgebrochen und konnte nur mit einem Stück Papier wieder geschlossen werden. In der Zwischenzeit ist natürlich eine Ersatztür eingebaut worden. Ich denke mir, ein Absorber hätte Schwierigkeiten bei den hohen Temperaturen bekommen. -

Alde - Heizung:

Kurz nach unserer Ankunft in Baltimore setzte unsere Alde - Heizung aus. Das Display zeigte alle möglichen Anzeigestege, wie beim ersten Anschalten nach einer Stromunterbrechung. Die Uhrzeit und der Timer mussten neu gespeichert werden, dann ging alles. Einige Wochen später der gleiche Effekt. Nach drei Monaten dann der totale Ausfall. Keine Anzeige mehr! Die Sicherungen waren i.O., nur die Thermo-Sicherung nicht.-
Ich überbrückte das Bauteil und alles läuft wieder. Ein Anruf bei Alde in Deutschland brachte nur die Erkenntnis, dass das Bauteil die allerletzte Sicherung für eine Überhitzung ist. Nur der Austausch der gesamten Platine würde praktiziert. Jetzt kurz vor dem Ende unserer Reise geht die Heizung noch immer ohne weitere Störungsmeldungen. Ich hoffe, dass ich das Thermoelement (Sicherung) für ein paar Cent trotzdem als Ersatzteil bekomme?! Das Teil sieht aus wie ein kleiner Widerstand.


Hier die defekte 'Thermo fuse' im Deckel der Heizung



Hier meine 'mutige' Überbrückungsaktion


Die Reparatur


Die 'Notbrücke' hat die Funktion der Alde Heizung 3010 einwandfrei gewährleistet. Eine Ersatzplatine, die sehr leicht aus der Heizung heraus zu holen ist, zeigte dann, dass der Fehler eindeutig an der Thermo-Sicherung gelegen hat. Eine Ersatzsicherung zu bekommen war relativ leicht. Für nur 0,38 Eurocent bekam ich bei  Reichelt Elektronik Ersatz. Das Einlöten ist bei der doppeltseitig belegten Platine etwas schwierig und nur für erfahrene Handwerker zu empfehlen. Ein paar MTS Quetschverbinder erleichtert den Austausch der Sicherung, wenn man unterwegs sein sollte.

Verbrauchswerte und Verschleiß:

Unser durchschnittlicher Diesel-Verbrauch lag genau bei 14,9 Liter/100 Kilometer. Wir denken, dass es bei maximaler Auslastung unseres 5,3 Tonnen Chassis in Ordnung ist. Wir hatten in den USA ja auch die Gelegenheit die vielen Pferdestärken auf dem Highway aus zu testen und konnten dann auch mal 130 Kilometer/Stunde fahren. Die neuen Reifen sind zu 50 % verschlissen, da bei einem Restprofil von 4 mm bei Winterreifen schluss sein sollte. Die Bremsbeläge sind nach den harten 30.000 Kilometern noch voll funktionstüchtig. Drei Liter Motoröl habe ich nachgefüllt, also auf 10.000 Kilometer einen Liter Öl verbraucht. Steinschläge sind auf dieser Reise etliche dazu gekommen. Im Frühjahr werden wir hier einen Lackierbetrieb mit der Schadenbeseitigung beauftragen. Die Windschutzscheibe hat alles gut verdaut. Es ist alles im Rahmen geblieben und das ist auch gut so.

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