Warum dieses Mobil und nicht ein Anderes?
Oder, wie wird man zum überzeugten Camper?
Der Anfang  Bereits als kleiner Knabe habe ich gerne aus Decken und Wäscheklammern ein Zelt gebaut. Immer wieder wurde die Form und die Größe verändert.
Die kreative Phase wurde durch ein geschenktes Hauszelt unterbrochen. Jetzt durfte nicht mehr nur im Garten gezeltet werden, auch die ersten abenteuerlichen Fahrradtouren in den Ferien wurden gewagt. Eine tolle Zeit!
 

Auch das Reisemobil ist unser (zu) Haus(e)

Ergänzung  Während der Ausbildungszeit wurde wieder ein Zelt, jetzt ein Zweipersonen - Steilwandzelt, wegen der chronischen Geldknappheit für Ostseetouren mit Freunden genutzt. Wilde Strandpartys und kurze Nächte!
Wiederfindung  Eheschließung mit nachfolgender Tochter, der Nestbau und die Weiterbildung ließen unsere Campingabenteuer einschlafen. Nach Erfahrungen mit Pension, Hotel und Hütten, fanden wir nach 14 Jahre Abstinenz wieder zurück. - Wir mieteten einen Dethleffs Wohnwagen für einen Urlaub in den Alpen. Zwischenzeitlich waren wir jetzt zu viert und dieser Urlaub wurde grandios. Jeder kam zu seinem Recht! Eine klasse Motivation, wir hatten unser Glück entdeckt.

Erna, Alexandra und Christian sind bereit zum Stadtbummel
Schöne Zeit, hier in Meran

Wohnwagen oder Reisemobil? 

Das erste eigene Gefährt sollte viele Ansprüche erfüllen und dazu noch wirtschaftlich erstanden und betrieben werden. Es verging doch einige Zeit bis nun ein Bimobil vor der Tür stand. Der Nissan King Cap konnte als Firmenwagen rollen und die Kabine fand einen Stellplatz im Vorgarten. Fünf Jahre hat uns die Kombination bei unseren Reisen als flexible Unterkunft gedient. Hier ein wenig mehr über die Bi-Mobil-Technik

Bimobil Husky 240 mit Nissan King Cab
Kabine zur Abfahrt bereit

Was nun?  Wegen fehlender Freizeit kam nun wieder eine längere Pause. Urlaub konnte auf Grund der vielen Arbeit in unseren Geschäften kaum noch gemacht werden. 1997 hatte sich unser Leben grundlegend verändert. Wir wollten und konnten jetzt unsere Zeit wieder mit unseren wirklichen Interessen gestalten. Ein autarker Wohnwagen von Hymer wurde angeschafft und einige Reisen in die Berge sowie an das Mittelmeer haben wir damit gemacht. Ab 2001 wurde es, nun ohne die flüggen Kinder, ein kleines  und "richtiges" Reisemobil. Der Robel Delmun 560. Eine traumhafte Zeit.

Fantastisch!!!
Übernachtung in Norwegen

Von 5,60 auf 7,30 Meter. - Warum?  Dreieinhalb Jahre sind wir ca. 43000 Kilometer mit dem Delmun gefahren. Unsere persönliche Entwicklung und die Lebensart hatten sich bei uns weiterentwickelt. Nun, wo wir beide unseren 50. Geburtstag hinter uns haben, bleiben wir doch schon mal länger an einem Ort. Wir wollen mehr Platz. Auch bei einer Schlechtwetterlage ist der Aufenthalt so viel angenehmer. Der Grundriss im Megaron 720 HD entspricht fast dem des Delmun. Jedoch sind die räumlichen - und technischen Ausstattungen jetzt individueller von uns gewählt worden. Außerdem wollte ich den heckgetriebenen Mercedes Sprinter als Basis fahren. Auch die Zuladungsreserven sollten höher sein, darum wurde es ein 416 CDI.
Noch ein paar Zentimeter

Nach einer Langzeitreise im Jahre 2007 wurden wir erneut hungrig auf ein neues Traummobil. Nach langen Recherchen und vielen Überlegungen und Abwägungen ist 2008 ein Bocklet Dopfer Individual Reisemobil für uns entstanden. Jeden Zentimeter konnten wir selbst bestimmen, die technische Ausstattung wählen und nach unseren Qualitätsanforderungen alles aussuchen. Wie man unschwer erkennen kann, haben wir keine gravierende Stiländerung vorgenommen, sondern detaillierte Erfahrungen durch hochqualifizierte Handwerker einbringen lassen. Hier ist das Projekt Bodo im Detail.