Unser zweites Reisemobil

Unsere Bedürfnisse an das mobile Heim entwickeln sich noch immer! Wir stellten uns also wieder einmal ganz global die Frage, wo bekommen wir unsere gewachsenen Wünsche nunmehr erfüllt. Natürlich begannen wir unsere Nachforschungen unter der Vernachlässigung aller wirtschaftlichen Aspekte und zwar mit folgender Wunschliste.

Einige Optionen sind mit weiteren Gedanken hinterlegt. (klick)                                                       - Liste komplett zeigen! -


Besuche auf Messen, in Augenscheinnahmen bei großen Händlern und das Studium vieler Prospekte und Fachzeitschriften ließen unsere Wünsche nicht Wirklichkeit werden, es blieben Träume. Vieles wäre machbar, anderes wieder nicht. Wir wollten aber nur einen ganz kleinen Kompromiss! Concorde, Phoenix  und Carthago kamen schon in Frage. Nie aber passten unsere Vorstellungen mit den dafür zu zahlenden Preisen überein. Auch das Umschauen auf dem Gebrauchtwagenmarkt brachte nur Enttäuschungen. Erst ein Gespräch mit dem Verkaufsleiter der Firma Robel brachte die Entscheidung. Unsere Wunschliste wurde nunmehr im Bau eines Unikats umgesetzt. Wirtschaftlich stand das hohe Qualitätsprofil von Robel und unserer finanziellen Bereitschaft nun auch nichts mehr in Wege. Einige wenige Punkte werden durch Eigenarbeit oder Nachrüstung später verwirklicht.

Was aus unserem Wunschtraum geworden ist? - Technisch Interessierte können eine kleine Zusammenstellung hier finden.


Erste Fotos auf dem Caravan Salon im August 2004

Der Blick zum Alkoven. Rechts die Küchenzeile, Links ist der Eingang zum Sanitärraum mit separater Dusche zu sehen, die Garderobe und der Kühlschrank.


Die hintere Teil der Hecksitzgruppe lässt sich bei Bedarf als Einzelbett benutzen. Ein genereller Umbau zur "Schlafwiese" ist für unsere Bedürfnisse nicht vorgesehen.


Der Grundriss

Prospektbilder

Prospektschnitt des Magron 720 H.

Durchsicht bei Tageslicht Neue Treppenstufe im Robel Design.

Außenansichten von unserem fertigen Robel Megaron 720 H

Die verschiedenen Ansichten unserer Wahl.

Ein besonders gutes Raumgefühl bekommt man beim Betreten des Mobiles.

Serienmäßige Grundausstattung des Robel Megaron


Alkoven:   Liegefläche L200 x B140 cm x H64 cm
Latex-Matratze mit Lattenrost
Absturzsicherung
Stufenlos regulierbare Alkovenbeheizung
- wir wählten die Alde Heizung mit einer Ventilregelung

2 Halogenspots
2 Ausstellfenster mit Kombirollo
     
Küchenblock:   3-flammiger Gasherd
Glasabdeckung
103 Liter Kühlschrank
- wir wählten eine 140 Liter Gefrier- Kühlschrankkombination
Transistor Lampe
12V/230V-Steckdose
Besteckschubkasten mit Metallauszug
Handtuchhalter als Reling
Einhebel-Haushalts-Mischarmatur
Staufach mit herausziehbaren Körben
Robuste Arbeitsfläche mit Massivholzrahmen
Spülbecken und Abtropfbecken mit Abdeckungen
Ausstellfenster mit Kombirollo
Robuster Resopalwandbelag im Küchenbereich
Ausziehbare Küchenverbreiterung
Separater Abfalleimer
     
Sanitärraum:   Ablage für Duschutensilien
Waschbecken mit Unterschrank
Einhebel-Haushalts-Mischarmaturen mit herausziehbarem Brauseschlauch
Beleuchtung mit 2 Halogenspots
Fest eingebaute drehbare Thetford Toilette C 200 CS mit Wasserspülung und Entlüftung
- die SOG - Anlage ist ein kostenpflichtiges Extra
Ausstellfenster mit Kombirollo
Toilettenpapierhalter
Duschvorhang oder Duschtür
- für uns kam nur eine Duschtür in Frage
     
Gas- und
Wasserversorgung:
 
  Gasflaschenraum für 2 x11kg Gasflaschen
- wir verzichteten und wählten einen Festtank
nach DVFG-Vorschriften installierte Gasanlage
Duomatic - L - Plus
- wir wählten hier eine Tankfernanzeige
Absperrhähne für alle Geräte
Druckwassersystem
beheizter Frischwasservorrat 150 Liter
- wir wählten eine 250 Liter Tank
beheizter Abwasservorrat 120 Liter im Doppelboden
- wir wählten einen 240 Liter Tank
Abwasser - Ablass-Schlauch mit Bajonettanschluß
automatisch arbeitende und elektronisch gesteuerte Warmwasseraufbereitung
Truma - Gasheizung/ Boilerkombination C6002
- wir wählten die aufpreispflichtige Alde - Warmwasserheizung
     
Wohnraum   Doppelter Boden bei Alkoven-Modellen
Stehhöhe 1,97 m
Eingangstür mit Sicherheitsschloß M1 und Fliegengittertür
Wand-/Deckenverkleidung mit atmungsaktivem Vlies
Strapazierfähiger und pflegeleichter PVC-Bodenbelag
Herausnehmbarer Teppichboden
Zentrale Deckenbeleuchtung mit Schalter
Leseleuchten in den Sitzgruppen
Ausstellfenster mit Kombirollo
Gardinen und Vorhänge
Möblierung aus Erle (Echtholz im Frontenbereich und Folienfurnierplatten mit Massivholzleisten)
     
Elektrische Anlage:   110 Ah Gel-Batterie
230 V CEE - Außenanschluß mit FI - Sicherungsautomaten
Automatische Ladung beider Batterien
Automatisches Trennrelais für beide Batterien
Ladestrom 12A
     
Bord - Control-
Panel:
  Bord - Control - System mit Füllstandsanzeige für Frisch- und Abwassertank.
Anzeige der Spannung von Fahrzeug und Aufbaubatterie in Volt
Kontrolllampe bei Ladestrom
Schalter für Wasserpumpe mit Kontrolllampe
Hauptschalter für alle Verbraucher
Sicherungen für mehrere Stromkreise am Ladegerät

05. April 2005 - Endlich geschafft!

Sieht er nicht gut aus!! Meine Gute natürlich erst recht! Nicht wahr?

Erste Ausfahrt bei der Firma Robel - Mobil in Emsbüren

Ein toller Robel - Blumenstrauß für das tolle Robel - Auto


Einige individuelle Details für technisch Interessierte:

170 Liter Dieseltank
Stellplatz in Schillsdorf
Batteriecomputer
Stützen für die Deckel der Sitzbank
Gastankfunktionen
Halter für Fahrradgarage
Garage allgemein
Fernsehfach
Dachaufbauten
Alkovenleiter
Rückfahrkamera
Control-Panels
Alde - Wasserheizung
Wärmetauscher Motor - Aufbauheizung
Kühlschrank

Druckwasseranlage
Wechselrichter
Sicherheitsschlösser
Wassertanks
Hygiene in der Wasseraufbereitung (Extra Seite!)
Schiebetür FH/Aufbau
Mercedes Sprinter 416 CDI
Hecksitzgruppe und Tisch
Gasverbrachsmessung
Klimaanlage Truma Saphir comfort (Nachrüstung)
Fazit nach drei Jahren und 70.000 Kilometer

Die erste Fahrt führte uns 70 Kilometer von Emsbüren zur Firma Sawiko nach Neuenkirchen-Vörden. Den Gastank befüllten wir unterwegs in Beesten mit Flüssiggas. Bei der Firma Sawiko ließen wir am folgenden Tag einen 170 Liter - Dieselkraftstofftank einbauen. Der Einbau wird hier fachgerecht und termingerecht durchgeführt. Leider mussten wir dann doch noch einige Stunden bis zur TÜV-Abnahme warten und konnten erst gegen 15:30 Uhr den Heimweg antreten. Das Leergewicht wird vom TÜV - Ingenieur auf den aktuellen Stand per amtlicher Prüfung gebracht und muss später auch im Kfz-Brief nachgetragen werden. Zur Prüfung der Dichtigkeit wurde der Tank vom Monteur voll getankt. Die erste Nacht hatten wir vor dem Hotel Fehrenkamp in Neuenkirchen verbracht. Eine bessere Alternative ist der Stellplatz bei der Firma Winter - Solar, die nur eine Straße weiter liegt. Das gute Essen am Abend hat uns für den Straßenlärm der Nacht aber durchaus entschädigt.
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Firma Sawiko in Neuenkirchen-Vörden an der A1
Moderne Arbeitsplätze bei Sawiko
Der Alutank nach dem Einbau


Die Fahrt auf der A1 war mit dem neuen Fahrgestell ein voller Genuss. Die ab 1.4. 2005 erlaubten 100 km/h habe ich auf der Autobahn gut nutzen können. Nur das LkW-Überholverbot (70% der Autobahnstrecke) hinderte mich daran mit dem Wagen meiner Frau Schritt zu halten. So kam ich eine gute halbe Stunde später bei uns zu Hause an. Gemeinsam hatten wir noch ein verspätetes Mittagessen auf dem Parkplatz der Raststätte Wildeshausen genossen. Auch das Einparken auf den vorbereiteten Parkplatz für den größeren Megaron hat für das erste Mal sehr gut geklappt. Hier wird nun das gute Stück auf Herz und Nieren geprüft und einige Einbauten gemacht.
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Ankunft in Schillsdorf


Der obligatorische Batteriecomputer gehört für uns zur Grundausstattung eines Reisemobiles. Die beiden 110 Ah - Gelakkus sollen auch beim Megaron eine gute Pflege bekommen und sehr lange halten. Mit dem "Amperestundenzähler" soll das auch gut gelingen. Da das Mobil über einen Stromwandler mit 1500 Watt Dauerlast verfügt, haben wir uns bei der Fa. Büttner in Rheine ein Exemplar mit 200 Ampere - Shunt gekauft. Der Messwiderstand findet im Batteriekasten noch genügend Platz. Damit die Ströme auch alle über den Shunt fließen, habe ich einen neuen Masseverteiler (Reimo) eingebaut und alle Minusleitungen der Akkus daran geführt. Nur das mitgelieferte Masseband verbindet nach dem Umbau die parallel geschalteten Akkus mit dem Widerstand. Alle Ströme werden somit registriert.
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Batteriefach direkt über der HinterachseBatteriecomputer von Büttner


Das einfache Handling für das Be- und Entladen ist uns sehr wichtig. Damit diese Arbeit reibungslos funktioniert, habe ich eine Robel -Idee kopiert und, wie im Bodenfach, Stützen für die einzelnen klappbaren Lattenroste der Sitzgruppe angebracht. Nun hat man beide Hände frei zum ordentlichen Verstauen der vielen Utensilien. Leider müssen auch hier die Polster vorher entfernt werden, um an den Stauraum zu gelangen. Hier werden also nur Sachen verstaut, die nicht so oft benötigt werden. Unter der Schublade links befindet sich das oben beschriebene Batteriefach.
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Beladen einfach durch nachgerüstete Stabständer
Im Fussboden der Sitzgruppe befinden sich die zwei Ladegeräte und der FI-Schalter


Wie bereits erwähnt, haben wir beim Megaron auf einen Gaskasten für die Aufnahme von Gasflaschen verzichtet. Dafür wurde unterflur ein fester 60 Liter -Gastank installiert. Die Dichte der LPG-Tankstellen ist in Europa und in Nordamerika sehr groß. Ein weiterer Vorteil des Tankes ist durch die einfache Möglichkeit gegeben eine externe Gasquelle (Bild rechts zeigt eine 11 kg Propangasflasche) für die Gasgeräte im Mobil anzuschließen. Auch die Entnahme von Gas für einen Gasgrill (30 mbar) ist möglich. Für die Gasflasche muss allerdings ein 30 mbar - Druckminderer vorhanden sein. Eine tolle Sache!

ZurückTankanzeige für den Gastank - Angaben in Prozente
 

Funktionsprüfung der Versorgung mit Gas.
Gas von einer externen Quelle

Einfüllstutzen für den Gastank


Bedingt durch unseren Wunsch auf eine große Hecksitzgruppe ist die Höhe der Garage trotz Absenkung des Fahrgestelles auf einer Höhe von 100 cm begrenzt. Obwohl die beiden Türen ein Maß von 120 cm haben. Da ich nicht jedes Mal den Sattel und das Lenkrad der Räder neu justieren will, nehme ich durch den Schnellverschluss das Vorderrad ab. Die Gabel nimmt dann eine selbstgebaute Konstruktion auf und schon passt das Rad in die Garage. Gehalten werden die Räder von einer Stange (Sawiko) mit Klemmklammern, die an der Rückwand des Mobiles befestigt ist. (Tipp von Bernd Loewe, vielen Dank!) Wenn keine Fahrräder mitgenommen werden, kann die Haltevorrichtung abgenommen werden und die beiden Gabelböcke bleiben dann zu Hause. Für die erste Reise habe ich mir noch eine Markierung für die Böcke auf den Boden geklebt, damit das Handling auch präzise und schnell funktioniert. Das Vorderrad wird dann an einen Haken zwischen Rückwand und Fahrrad gehängt.
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Drahteselgarage, hoffentlich klappt es wie gedacht?!Fahrradstütze zur Aufnahme der Vorderradgabel


Für Kisten, Körbe und Getränke bleibt, von den Fahrrädern gesehen gegenüber, unterhalb des Fußbereiches der Sitzgruppe noch sehr viel Raum. Wichtig ist mir, dass ich jederzeit ohne etwas auszuräumen an jedes gewünschte Teil heran komme. Noch funktioniert das! --
Die Kasten und Kisten sind zur Zeit durch starke Gummibänder gesichert, ob sich das bewährt wird sich zeigen.
Das Reserverad ist ebenfalls in der Garage trocken und sauber untergebracht. Hier muss ich allerdings die beiden Kisten heraus nehmen, um an das gut gesicherte Rad zu kommen. Das Bordwerkzeug und der Wagenheber befinden sich beim Sprinter unter den Füßen des Beifahrers. Hier ist es sehr gut zugänglich! Auch das Warndreieck und der erste Hilfekasten ist in den Türen des Sprinters sehr gut erreichbar.
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Ein erstes Schläfchen muss zwischenzeitlich, hier auf der kürzeren Seite der Sitzgruppe, auch einmal ausprobiert werden.

Liege- und Schlafprobe


Wir werden natürlich auch im Megaron einige Zeit vor dem Fernseher verbringen. Die bewährte automGrundig TV-Gerätatische Kathrein Sat - Anlage fand wieder ihren Einzug. Das große Fernsehfach nimmt nicht nur einen 42 cm Fernseher auf, auch der Ausgleichsbehälter der Alde - Heizung und der Receiver finden hier noch Platz. Ein 12 Volt - Anschluss und eine 230 Volt - Steckdose sind hier fachgerecht montiert worden. Durch den Ausgleichsbehälter (warmes Wasser) wird auch eventuell auftretende feuchte Raumluft von der Elektronik des Fernsehgerätes fern gehalten.
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Auch das Dach vom Robel Megaron sieht aufgeräumt aus. Ein Heki I Dachfenster mit Spoiler für die Hecksitzgruppe, ein Mini - Heki für die Alkovenbelüftung und eine Haube für die separate Dusche bringen Licht und Luft ins Mobil. Die Solaranlage (2 x 55 Watt) ist noch vom vorhandenen Platz um zwei 55 Watt - Module erweiterbar falls ein Bedarf sich während der nächsten Reisen herausstellen sollte. Der kleine Nippel rechts Vorne ist das Ende der SOG - Anlage und hinter den Solarpanelen links ist noch ein kleiner Antennenstab zu sehen, diese Aktivantenne versorgt unser Aufbauradio mit verstärkten Signalen.
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Der kleine Nachteil vom Alkovenbett ist das "Besteigen" der Ruhestätte. Dazu verwendet man in der Regel eine Leiter. Diese Leiter stört jedoch, wenn man gerade nicht schlafen gehen möchte. Hier hat die Fa. Robel einen Edelmetallbeschlag aus der Yachtabteilung übernommen. Tagsüber wird die Leiter an identischen "Haken" neben dem Einstieg fest abgehängt und mit einer großen Rändelschraube an der Seitenwand arretiert. Zur Benutzung wird die Leiter an das Bett in die dort vorhandenen "Haken" gehängt und der Gang ins Bett ist bequem. Sehr gute Lösung.
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Aufnahme der Leiter am Alkovenbett


Die Rückfahrkamera gehört ebenfalls zur Ausrüstung eines Reisemobiles, jedenfalls für meine Fahrkünste! Die Kameras in den Zubehörlisten sind oft sehr teuer, darum hatte ich mich wieder entschlossen die Kamera selbst einzubauen. Das Kabel hatte bereits die Fa. Robel beim Bau des Mobiles verlegt. Die bei Ebay ersteigerte Kamera habe ich mit Feingefühl und sehr viel Zeit eingebaut. Die professionelle Kabeldurchführung an der Rückwand hat mir die Firma Robel noch spendiert. Auf die Verdrahtung der automatischen Umschaltung beim Einlegen des Rückwärtsganges habe ich vorerst verzichtet, da ich das richtige Kabel für den Anschluss an den Rückfahrscheinwerfer nicht gefunden habe und Experimente habe ich gescheut. Eine Sicherung für die Rückfahrscheinwerfer befindet sich zwar im Sicherungskasten an der Lenksäule, aber welches Kabel (Leitung) dort hingeht, war für mich nicht zu ersehen. Nun schalte ich eben die Kamera bei Bedarf per Druckknopf ein. Hier spiegelt sich der Unterschied wieder, zwischen einem teuren Facheinbau und dem Doityourself - Verfahren! Nachtrag vom 23.07.2005: Durch einen technischen Hinweis von Fa. Robel habe ich eine zusätzliche Leitung von der Kamera an die Schnittstelle am Fahrzeugboden zu den hinteren Leuchten verlegt. Jetzt funktioniert auch die autom. Schaltung beim Einlegen des Rückwärtsganges. (Sehr mühsam!!)

Der zeitgleiche und ebenfalls nachträgliche Einbau einer Einparkhilfe mit Front - und Hecksensoren mit Display und akustischen Hinweisen soll das Rangieren ebenfalls noch komfortabler machen!?
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Das Cockpit mit Kamera


Den technischen Überblick verschaffen uns die vielen "schönen" Panels über der Eingangstür. Von links:
- Fernbedienung Spannungswandler
- Gasfernanzeige mit Dimmerfunktion
- Calira Bordpanel (Wasserstände, Batterien, Wasserpumpe)
- Alde Bedienpanel für die Warmwasserheizung
- Alde Schaltuhr für die Nachtabsenkung

Jede Firma hat ihr Design und ihre Farben und Formen
 - schade -

Also machen wir es genauso und hängen auch unsere zusätzlichen Informationsquellen in den verschiedenen Formen und Farben dazu.

- Batteriecomputer
- Thermometer mit Außenfühler und Uhr
- Fernbedienung Radio

Oh jee ---
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Die Alde - Warmwasserheizung arbeitet in ihrer Funktion gut. Für die Arbeiten im Mobil schalten wir die Heizung zur Zeit nicht aus, denn Nachts haben wir auch jetzt im April noch Bodenfrost. Im Mobil ist eine wohlige Wärme. Das Thermometer zeigt jetzt am Tag außen eine Temperatur von 5,7 Grad und im Mobil zum Arbeiten gute 19,3 Grad.
Die Umwälzpumpe, die außerhalb des Heizblockes installiert wurde, verursacht leider noch übertriebene Geräusche. Ein großer Resonanzraum hinter dem Installationsort dröhnt die Betriebsgeräusche in den Raum. Fa. Robel hat hier absolut nachträglich gute Abhilfe geschaffen. Die Pumpe wurde mit Gummilaschen an Alustreben frei aufgehängt befestigt und arbeitet nun völlig geräuschlos. Danke! Im Alkoven macht sich die Heizung sehr positiv bemerkbar. Die gut verlegten Rohre der Heizung liefern im Bett eine angenehme Atmosphäre.
Allgemein: Ob die Warmwasser - Heizung gut dimensioniert wurde, kann wohl erst nach einem härteren Wintereinsatz resümiert werden! Zur Zeit haben wir ein gutes Klima in der Kabine. Die Warmwasseraufbereitung ist mit der Technik der Truma -  Anlage zu vergleichen. Es funktioniert eben.
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Wärmetauscher Motor / Aufbauheizung. Die Kombination zwischen der Warmwasserheizung und der Motorheizung bzw. Kühlung wird hier durch den Einsatz eines Wärmetauschers von Alde praktiziert. Während der Fahrt wird die Wärme des Motors benutzt den Aufbau und das Warmwassersystem des Aufbaues zu beheizen. Abstellen kann man diese Funktion für den Sommerbetrieb über ein Ventil. Umgekehrt lässt sich der kalte Motor von der Aufbauheizung mit Hilfe einer einschaltbaren Pumpe für einen zusätzlichen Wasserkreislauf vorheizen. Wir sind erstaunt über den guten Wirkungsgrad dieser Anlage!
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Das Bauteil - Alde - Wärmetauscher

Ein Prinzipschaltbild


Der Kühlschrank wurde gegenüber der Küchenzeile auf einer guten Arbeitshöhe montiert. Das Gefrierfach und auch die Dimension des Kühlschrankes sind auch für längere Reisen ausreichend. Die großen Lüftungsgitter auf der linken Fahrzeugseite sind so mächtig dimensioniert, dass ein zusätzlicher Belüftungs-Ventilator wohl überflüssig ist. Die Winterabdeckungen habe ich angebracht, da die Isolierungslippe um den Kühlschrank herum leider bei der Installation "vergessen" wurde. (Messestress) Kann man aber verzeihen. (Nachtrag: - Hier besserte Robel - Mobil selbstverständlich nach.) Denn wenn der Wind auf dieser Seite bläst, pfeift und zieht es innen am Kühlschrank. Wie sich die Größe des Kühlschrankes bewährt und wie in der Praxis der Gasverbrauch realistisch aussieht, werde ich demnächst hier aufzeigen.
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Im Robel - Megaron ist eine Druckwasseranlage installiert. Im Delmun auf T4 kam noch eine Tauchpumpe zum Einsatz. Damit die Pumpe nicht bei jedem kurzen Öffnen eines Wasserhahnes anspringt, ist ein kleiner Druckausgleichsbehälter in der Kalt - Wasserleitung installiert. Im Robel - Fahrzeug wird serienmäßig eine Shurflo Trail King 7 eingebaut. Diese Version erzeugt einen Druckaufbau von 1,4 bar maximal und liefert 7 Liter/Minute. Die Pumpe ist durch eine Serviceklappe im Doppelboden innerhalb eines Schrankes für Wartungsarbeiten zu erreichen. Leider reichte die Leistung der Pumpe nicht für die Verwendung von einem Wasserfilter -  System aus! Achtung: Einige Prospekte von Filterhersteller sagen eine Funktion ab 1 bar zu, das stimmt aber nicht!! Ein Austausch mit z.B. einer Aqua Trail King 10 (10,6 Liter/Minute und max. 3,0 bar) ist hier notwendig. (Nachtrag: Fa. Robel tauschte kulant die Pumpe aus!!) Besser für diese Belastung eignen sich jedoch laut Firma Lilie die teuren Modelle S5905 oder S512 von SHURflo.
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Shurflo Druckpumpe im Doppelboden

Da Wasser nicht gepresst werden kann und man vermeiden möchte, dass die Druckpumpe bei kurzer Wasserentnahme angeht, befindet
sich dieser Behälter im System. Das Wasser komprimiert die Luft im Behälter und bis zum Wiedereinschaltdruck der Pumpe kann Wasser entnommen werden ohne dass die Pumpe einschaltet.

Die Druckpumpe sitzt außerhalb des Frischwassertanks. 3-5 Membrane erzeugen den Druck. Ein Rückschlagventil verhindert den Rückfluss zum Tank. Das Druckschaltersystem ist im Kopf der Pumpe integriert. Ein Vorfilter ist am Einlauf der Pumpe zu sehen. Von Firma Robel sehr Servicefreundlich installiert.
Nachteil: etwas lauter Betrieb.

Ausgleichsbehälter mit Sicherheitsventil

SHURflo Druckpumpe

Druckausgleichbehälter (bis 3,0 bar)



Spannungswandler: Was ich von dem bestellten Wechselrichter erwartet hatte, hat er auch grundsätzlich erfüllt. Der Fön, das Bügeleisen, der Rasierapparat funktionierten ohne Mucken. Man sollte jedoch bei der Bestellung ganz genau sein. Nicht nur die Leistungsabgabe des Wechselrichters ist bedeutend, sondern auch die Form der Wechselspannung ist wichtig. Es gibt preiswerte Rechteckwechselrichter und teure, weil besser, Sinus - Wechselrichter. Laptop - Netzteile reagieren mit starken Geräuschen und enormer Wärmeentwicklung auf das Rechteck und auch TV-Geräte weisen teilweise zwei störende und durchlaufende Streifen im Bild auf. Meine Konsequenz: Kauf eines zusätzlichen kleinen Wechselrichters für 250 Watt mit sauberem Sinus von der Fa. Büttner - Electronic. Kein Stress mehr mit Streifen und Netzteilhitze.
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Für Fön, Kaffeemaschine, Bügeleisen, Rasierapparat etc. geeignet - Mobitronic 8200-012VS, 1600 Watt Dauerlast / Spitze 2000 Watt  mit Vorrangschaltung und FB.

Für Laptop - Netzteil und Fernsehgeräte mit 230 Volt - Anschluss bestens geeignet.
Mobile technology MT - 250 - SI.
Sinus - Wechselrichter mit Fernbedienung und separater Netzsteckdose. Beide Wechselstrom -Stromkreise dürfen nicht zusammengeschaltet werden!!!!


Sicherheitsschlösser von der Firma Oelmühle kann ich aus meiner festen Überzeugung nur Jedem empfehlen, der ein gutes Gefühl beim freien Stehen, bei Abwesenheit und zur Abschreckung haben möchte!

Der Einbau wird fachgerecht und sehr sauber durchgeführt. Herr Zischke nimmt den Einbau nach einer ausführlichen Beratung selbsttätig vor. Auch vorhandene Fliegengitter werden intelligent in den Einbau einbezogen, so dass die Funktion der Aufbautür nicht beeinträchtigt wird. Durch den Einbau zweier weiterer  identischer Schlösser an den Heckgaragentüren war es möglich mit nur einem weiteren Schlüssel alle Sicherheitsschlösser zu bedienen. Die Firma stellt den Reisemobilisten einen Stellplatz auf seinem Grundstück mit Brötchenservice und Ver- und Entsorgungsmöglichkeit zur Verfügung. Der Einbau der drei Schlösser hat ca. 6 Stunden in Anspruch genommen.
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Die Dimensionen unserer Wassertanks (Extras bei der Bestellung) haben sich bewährt! 250 Liter Frischwasser bedeuten natürlich auch 250 Kilogramm Gewicht. Will man längere Zeit autark sein ist das ausreichend! Fährt man in der "Zivilisation" kommt man mit der Hälfte aus. Die Dusche wurde von uns täglich benutzt (10-15 Liter/Person) Der Abwassertank (240 Liter) konnte in Frankreich oft geleert werden, ohne auch gleich Frischwasser zu bunkern. Die Anzeige ging über 50 % nicht hinaus. Wir brauchten uns nie sorgenvolle Gedanken machen!!
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Reinigungsöffnung AW-Tank in der Stufe

Reinigungsöffnung FW-Tank im Podest der Hecksitzgruppe

Schiebetür Fahrerhaus / Aufbau - Diese Investition ist und war eine richtig gute Entscheidung! Erstens sind beide Räume klimatisch von einander getrennt. Zweitens ein zusätzlicher Sichtschutz in beide Richtungen. Drittens kommen unberechtigte Leute nicht mal schnell vom Fahrerhaus in die Wohnkabine. Wenn wir über einen Transfer in die USA nachdenken, sind wir ebenfalls froh hier zumindest abschreckend eine Sperre zum Aufbau für die anonymen Fahrer und weiteren Mitarbeiter der RoRo - Fähren zu haben, denn der Fahrzeugschlüssel muss stecken bleiben. - Die negativen Erfahrungen von Amerika - Fahrern haben gezeigt, dass das nötig ist.
Alles nur positive Merkmale!
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Mercedes Sprinter 416 CDI mit Wandler - Automatik -
Einen Fahrbericht hier abzugeben ist natürlich sehr schwer. Trotzdem versuche ich es einmal mit einem subjektiven Vergleich zum T4-Robel Delmun 560. Die Kraft der 156 PS des Sprinters sind stetig vorhanden und machen sehr viel Freude. Fährt man den Sprinter mit seinen von uns ausgeschöpften 4,6 t im Bereich von 80 - 100 km/h bewegt man sich zwischen 2200 und 2900 Umdrehungen mit den 195 -ger Reifen. Die Geräuschentwicklung ist im unteren Drehzahlbereich angenehmer wie im 3000 Bereich. Es gibt beim Sprinter wie beim T4 kein "Loch am Gas". Das 5 Gang-Automatik-Getriebe ist gewöhnungsbedürftig! Ist man zaghaft mit dem Gasgeben, schalten die Gänge träge und etwas geräuschvoll. Bei zügiger Fahrweise ist es ein angenehmes Gleiten. Im Gebirge macht sich der Automatik-Joystick sehr gut. Das Herunterschalten für Bergabfahrten ist vergnüglich. Längere Strecken lassen sich sehr komfortabel mit dem bestens programmierten Tempomaten absolvieren. Die lastabhängigen Bremsen sind zur Zeit bedingungslos vorhanden, ein großes Plus gegenüber dem T4. Der geringe Wendekreis durch den Heckantrieb, lassen die 7,20 Meter sehr leicht rangieren. Kaum Unterschiede zum T4. Der Dieselverbrauch für gefahrene 6000 Kilometer ist mit 12,74 Liter/100 Kilometer erstaunlich gering. Der Pegel des Motoröles hat sich während dieser Fahrt nicht verändert. Der Sprinter mit dem Robel - Aufbau ist mit der Breite von maximal 2,20 Meter (inklusive Spiegel) durch alle Straßen und Gassen gekommen, die ich auch mit dem 2,10 Meter breitem VW T4 gefahren wäre. Die Höhe von 3,16 Meter zzgl. Antennenübermaß (13 cm) muss, wie bei jedem Alkovenmodell, natürlich beachtet werden. Auch das Anfahren von etwas abseits gelegenen Wandereinstiegen war mit dem Fahrzeug kein Problem. Der Überhang von ca. 2,00 Meter läßt ebenfalls ein Parken auf kleineren Parkflächen zu, wenn der Überhang dann über einem Begrünungsstreifen oder einem zweiten Parkplatz Platz findet. Die Rückfahrkamera leistet hierbei stets großErneuerter ABS-Sensor zu sehen.e Hilfe.
Über die Ursache des zeitweiligen Aufleuchtens der ABS Leuchte beim Starten nach Regen berichte ich hier später. Laut Hotline ein Feuchtigkeitsproblem eines Sensors?! Nachtrag: Vorne Rechts wurde der ABS-Sensor erneuert.-
Fazit: Wir haben beim Sprinter nicht mehr das Gefühl wie beim T4 ständig am Limit der Möglichkeiten (Fahrwerk, Reifen und Motorleistung) zu sein. - Eine gute Entscheidung.

Verbrauchswerte aus einer Exeltabelle:

Klimaanlage Fahrerhaus, wird sie vermisst? -
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Ja manchmal, aber meistens nicht!

Eine Exeltabelle liefert uns nach unseren Reisen auch einen genauen Überblick über den Flüssiggasverbrauch

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Robel - Hecksitzgruppenpolster und Tischtechnik: Betrachtet man die ersten Bilder der Hecksitzgruppe, so fällt auf, dass die Tischfläche sehr klein geraten ist. Da wir die Heckgruppe nicht zum großen Bett umbauen wollen, hat die Firma Robel uns einen großen Tisch angefertigt und diesen mit einer Verschiebemechanik für einen bequemeren Durchgang und auch die Beladung der oberen Schränke ist somit komfortabler. Die Polster der Hecksitzgruppe im Megaron sind der einzige große Mangel den wir an Robel - Mobil auszusetzen haben. Die kleine "(R) Nobel - Schmiede" ist hier leider im Zusammenspiel mit Zulieferanten nicht so flexibel, wie wir es uns gewünscht hätten und erwartet haben. Auch eine durchgeführte Nachbesserung hat keine absolute Zufriedenheit herbeigeführt. Konkret mangelt es an der Form der Rückenlehnen, an der Aufteilung der Polsterstücke (Einzelbettmöglichkeit) und an der Qualität der Formstücke. Ebenfalls ist die Verarbeitung und die Befestigung der Stoffe leider nicht sauber gelungen. Wir fragen uns natürlich auch, ob wir zu "pingelig" sind? Aber zum Wohlgefühl im Preis- / Leistungsverhältnis hat dieser Punkt überhaupt nicht beigetragen.
Das Verhältnis unserer weiter Oben aufgestellten Wunschliste und die Erfüllung mit der Hilfe der Fa. Robel - Mobil ist allerdings sehr positiv. Ich weiß gewiss, dass andere Hersteller gar nicht erst auf unsere Wünsche eingegangen wäre und unser großer Traum keine Wirklichkeit hätte werden können. Vielleicht gibt es Möglichkeiten diesen Wunsch erfüllt zu bekommen, wir werden danach suchen.
Ergänzung im September 2006:

Wir haben endlich unseren Polsterer gefunden! Ein genauer Bericht ist hier hinterlegt.
Weitere praktische Erkenntnisse gibt es hier

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Fazit nach 3 Jahre und 70.000 Kilometer:

Wie schnell sich doch unsere Welt dreht - Als wir 2004 den Auftrag für den Bau des Robel Megaron erteilten, haben wir gedacht, der ist es nun und der wird uns sehr lange begleiten! Wie man sich doch täuschen kann.
Im Mai 2008 bekommt der Megaron neue Besitzer. Sehr viele Abenteuer durften wir gemeinsam erleben. Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Marokko, USA - Kanada und viel Deutschland haben wir zusammen erkundet. Wir haben kommuliert 1,5 Jahre in dieser Zweitwohnung komfortabel gelebt. Hitze, Frost, Schnee und viele Stellplätze sind schadlos an uns vorüber gegangen. Auch die vielen Kilometer haben wir unfallfrei gemeistert. Dafür sind wir sehr dankbar!
Warum die Trennung? - Naja, erst einmal benötigen wir wegen anderer "Baustellen" eine kleine Mobil-Pause und die längeren Reisen (USA/Kanada) brachten fundamentale Änderungswünsche an die Zweitwohnung für die nächsten langen Touren mit sich. Obwohl wir ständig unseren Megaron nach unseren Erkenntnissen "verbessert" haben, konnten wir die gewünschten Anpassungen in den Megaron nicht mehr einbringen.

Das 3. Reisemobil Projekt
Vielen Dank für das Interesse.
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