Südamerika, in die Welt der Anden

Im Oktober 2007 beginnen unsere Planungen für den zweiten Teil unserer großen Reise. Zuvor sind allerdings noch einige wichtige persönliche Kriterien von uns zu erfüllen.
Die erste gewünschte Voraussetzung ist bereits eine Herausforderung. Wir möchten trotz großer Freude mit unserem Robel Megaron das Fahrzeug nochmals wechseln. Unsere Erwartungen an unser Zuhause für diesen Teil unserer Reise sind andere und wir möchten diese zuvor anpassen. Dazu mehr, wenn uns ein wirtschaftlicher Wechsel unseres Reisemobiles gelingen sollte und dazu brauchen wir ein wenig Geduld. Wir werden hier für Interessierte weiterhin berichten.

September 2008:
Ein Jahr ist nun bereits vergangen. Das neue Mobil ist bald fertig und unsere Planungen werden wieder konkreter. Damit wir die vielen neuen Technikteile erst einmal testen können, haben wir diesen Plan auf Ende 2009 verschoben. Eine Testfahrt mit vielen Wochen im Reisemobil, haben wir für die nächsten Monate und das Frühjahr 2009 eingeschoben.
Unser neuer Stützpunkt
August 2009:
Wie doch die Zeit vergeht! Nun sind unsere Voraussetzungen aber bald geschafft. - Die nächste hohe Hürde haben wir nach einem sehr langen Anlauf mit ein wenig Glück genommen. Unser großes Grundstück auf dem Lande konnten wir gegen eine kleine pflegeleichte Scholle in einer Kleinstadt 'tauschen'. Viel Bürokratie und eine menge Arbeit für den Umzug in ein anderes Bundesland liegen nun hinter uns. Von Schleswig-Holstein nach Niedersachsen in das nördliche Emsland oder 300 Kilometer südlicher liegt jetzt der neue Familien Stützpunkt und soll in Zukunft unsere neue Heimat werden. Denn wir wollen ja wieder nach Deutschland zurück kommen und keinesfalls Auswandern!!
Unser nächstes Traumziel haben wir nicht aus den Augen verloren. Wie geht es nun weiter? Unser Timing sieht eine Frachter Überfahrt im Oktober/November von Hamburg nach Buenos Aires in Argentinien vor, damit wir zum Jahreswechsel auf Feuerland in Ushuaia in der Nähe des Kap Horn verweilen können.

Erstens kommt es anders und zweitens als man je gedacht hat!

Oktober 2009: Wir stellen alles wieder in Frage.

Warum eigentlich sofort das eigene Reisemobil mitnehmen? Nach den vielen Informationen sind wir immer wieder an der enormen Gesamtinvestitionssumme für die Idee an einer geführten Reise mit dem eigenen Reisemobil in Südamerika teil zu nehmen verharrt und wir wurden wieder ganz unsicher. Dazu gesellte sich noch eine vertrauenswürdige Information, dass unsere Sprinterbasis mit Partikelfilter in einigen Ländern Südamerikas mangels Qualitätsdiesel Schaden nehmen könnte. Bereits diese Möglichkeitsform erschreckte uns sehr.

Wir haben uns nun erst einmal für eine Flug- und Rundreise mit Kondor-Tours in 2010 entschieden. Genauer gesagt für die Tour: "In die Welt der Anden" Diese Art des Reisens kommt uns persönlich sehr entgegen und die Kosten dafür sind noch relativ überschaubar. Sollten uns die Reize dieses Kontinents auch in der Praxis weiterhin infizieren, gehen wir anschließend trotz aller 'negativen' Merkmale mit dem Mobil solo nach Südamerika. Noch ist das Alter nicht zu fortgeschritten, um ein derartiges individuelles Abenteuer zu starten!

Natürlich werden wir auch bei dieser Reise über unsere Erlebnisse mit hoffentlich schönen Bildern hier berichten.
Argentinien, Chile und Bolivien gehören bei dieser gebuchten Tour zu den Ländern, die wir besuchen können. Unsere Reiseführer bei Kondor-Tours sind voraussichtlich Christine und Jürgen, die wir auf Ihrer individuellen Panamericana Reise von 2004 - 2008 im Internet begleitet haben. Wir freuen uns schon jetzt auf die persönliche Begegnung mit den Globetrottern!
 

'El Inti' und unsere Reiseführer erwarten uns im März 2010 in Chile
 


Februar 2010

Nun sind es nur noch ein paar wenige Wochen und wir starten unser erstes Südamerika-Abenteuer. Eigentlich ist die Bezeichnung Abenteuer völlig daneben gegriffen, denn eine solch gut vorbereitete und  organisierte Reise haben wir bislang noch nie gemacht. Kondor-Tours arbeitet sehr professionell und die konkreten Informationen kommen zeitnah und lassen keine Fragen offen. Es ist auch ein neuer Fakt für uns, dass wir auf einer Reise jeden Schritt auf dem goldenen Teller serviert bekommen. Wir müssen uns also keine organisatorischen Gedanken machen. Hoffentlich gefällt es meiner lieben Frau nicht so gut, dass sie zukünftig nur noch diesen großen Luxus haben möchte. Ich persönlich bin auch froh, dass es endlich los geht. Erna studiert seit Wochen viele Bücher und lernt am PC eine Menge neuer spanische Vokabeln. Der lange harte Winter 2009/2010 hat uns die Zeit bis zum Start sehr lang werden lassen.
Wir werden dann von lieben Nachbarn zum Bremer Flughafen chauffiert. Eine Manager-Schleuder bringt uns von Bremen nach Frankfurt. Dort steigen wir in eine größere Maschine um, die uns nach einem Zwischen Stopp in Madrid weiter nach Santiago in Chile bringen wird. Dort werden wir am Flughafen am frühen Morgen abgeholt und das pralle Reise-Programm beginnt. Nach zwei Tagen Stadtbesichtigung bringt uns Jürgen mit dem 'Spezial-Camper' rauf in die Anden und in die Natur.
 

Stand: 08.08.2015

Unser Bericht folgt hier in Etappen......