Mit dem Reisemobil in die Pfalz

Nur vier Wochen ist unsere letzte Ausfahrt mit „Robby“ her und schon wieder geht es los. Unser Ziel ist diesmal die Südpfalz. Wir wollen die Autobahnen meiden und entschließen uns über Bundes- und Landstraßen zu fahren. Einige Zwischenaufenthalte haben wir in unsere Terminplanung aufgenommen. Und nun geht es los, am ....

Sonntag, den 6. Oktober 2002 Schillsdorf – Cloppenburg (275 km)

... starten wir gegen 13:00 Uhr, es ist trocken aber kühl. Im Radio wird uns ein Stau auf der A 1 angesagt und wir fahren kurz hinter Bremen auf die Bundesstraße weiter in Richtung Cloppenburg. Einen Stellplatz finden wir im Stadtpark. Es bleibt noch Zeit für einen Stadtbummel und für unser Kartenspiel „Phase 10“.

Stellplatz Cloppenburg

Einkaufstraße Cloppenburg

Stellplatz in Cloppenburg

Fußgängerzone am Sonntag





Schweinerei

Dame in Cloppenburg

Schweinerei

„Ich kann doch nichts dafür!“

Montag, der 7. Oktober 2002 Cloppenburg – Bocholt ( 196 km)                                       TOP

Es regnet. Wir fahren auf ein kleines Hallo beim Hersteller Robel in Emsbüren vorbei und kaufen bei Büttner-Elektronik in Rheine eine Digitalanzeige für unsere Solaranlage und einen Ventilator für den Absorberkühlschrank. Da nun die Sonne lacht, machen wir einen Abstecher nach Holland und fahren in Winterswijk bei Obelink vorbei. Doch leider hat der Laden (Nachsaison) heute geschlossen. Wir entschließen uns zu einem Stellplatz nach Bocholt zu fahren, um dort den Nachmittag in einem Inselbad „Bahia“ zu verbringen. Der Stellplatz ist schön ruhig und Ver- und Entsorgen können wir am nächsten Tag auch und zwar kostenlos für Badbesucher.

Stellplatz Bocholt

Inselbad Bahia

Stellplatz vor dem Bad ..

„..Bahia“

Herbstfarben

Höhnrad

Herbstfarben am Wegesrand

Die ersten Gebirgszüge nahen

Dienstag, der 8.10. 2002 Bocholt – Simonskall (Hürtgenwald) ( 182 km)                        TOP

Trotz herrlichem Sonnenschein, haben wir heute morgen nur 3 Grad Außentemperatur. Nachdem wir in Winterswijk einige Campingartikel erworben haben, fahren wir westlich um das Ruhrgebiet herum. Als wir die ersten Gebirgszüge in Augenschein nehmen können, finden wir auch schon einen schönen Stellplatz in Simonskall. Einen gut ausgeschilderten Rundwanderweg benutzen wir, um unseren steifen Gliedern wieder etwas Bewegung zu verschaffen. In der "Mestrenger Mühle" finden wir ein Restaurant und Cafe in dem wir uns kulinarisch stärken, um dann den Weg auch weiter gehen zu können. Simonskall ist historisch als wertvoll zu bezeichnen. Die Simonsburg ist vollständig erhalten und die Marienkapelle begeistert meine bessere Hälfte. Die Nacht verbringen wir sehr ruhig und die Temperatur sinkt weit unter dem Gefrierpunkt. Für uns allerdings mit der guten Heizung gar kein Problem.

Stellplatz Simonskall

Mestrenger Mühle

Stellplatz in Simonskall

Ausflugslokal Menstrenger Mühle

Weg zur Mühle

Simonsburg

Wanderweg zur Mühle

Die Simonsburg

Von 1 bis 200 PS

Simonsburg Haus Kremer

Von einem bis 200 Pferdestärken

Haus Simon

Mittwoch, der 9. Oktober 2002 Simonskall – Wadern (Noswedel) (262 km)                  TOP

Wieder ein Traumwetter! Wir erleben eine herrliche Fahrt quer über das Land, passieren Trier, in Luxemburg wird getankt und gespeist, weiter an Saarburg vorbei nach Wadern am See. Der Stellplatz liegt wieder sehr ruhig und der See lädt zu einem kleinen Spaziergang ein. Zuvor haben wir in Wadern die Ver- und Entsorgungsstation benutzt. Den Abend verbringen wir vor dem Fernseher, denn hier konnte ich unsere Antenne am Heck ausrichten.  - Hier beschließe ich ins Geheim, eine vollautomatische Digitalantenne zu investieren, damit diese Umstände auf den Stellplätzen ein Ende nehmen. Wir konnten also bislang immer nur die visuellen Nachrichten empfangen, wenn der Stellplatz eine Süd-Nord-Ausrichtung zuließ. - 

Hunsrückhöhenweg

Rur-Stausee

Hunsrückhöhenweg

Rur-Stausee am Morgen

Stellplatz Wadern-Noswendeln

Rur-Stausee am Morgen

Stellplatz in Wadern am See

Bitter kalt und trotzdem schön

Donnerstag, der 10.10.2002 Wadern – Edenkoben ( 145 km)                                           TOP

Erneut scheint die Sonne und wir fahren Richtung Saarbrücken, dann über Landau nach Edenkoben. Dieser Weinort in der Südpfalz ist uns aus dem vergangenen Jahr noch bekannt. Der Stellplatz ist wieder recht gut besucht, wir finden aber noch ein gutes Plätzchen. Ein Spaziergang mit dem Ziel eine Besenwirtschaft zu finden schließt sich an. Erfolglos holen wir uns den Tipp die „Alte Kanzlei“ aufzusuchen. Hier finden wir alles, was das mobile Reisen so manchmal urgemütlich erscheinen lässt. Eine rege Runde, gutes Essen (Saumagen) und sehr gute Getränke. Ein bisschen betrunken wanken wir zu unserem Haus und haben eine gute Nacht.

Kirchgang

Hoteleingang

Kirchgang vom Stellplatz in die City

Pfälzer Gemütlichkeit

Lederstrumpf

Edenkoben Marterpfahl

J.F. Cooper und Lederstrumpf

Marterpfahl

Freitag, der 11.10.2002 Edenkoben                                                                                               TOP

Heute ist der Kopf ein wenig schwer und wir beschließen Sauerstoff zu tanken. Mit gepacktem Rucksack gehen wir zur Touristeninfo und holen uns Wegbeschreibungen für den Pfälzer Wald. Wir wandern durch Weinberge, durch den Wald und immer bergauf. Der Himmel ist heute wie unser Kopf sehr bedeckt und wir freuen uns am Ziel eine bewirtschaftete Hütte zu erreichen. Ein fantastisches Essen und es ging uns wieder gut. Den Rückweg haben wir über das Friedensdenkmal gemacht. Hier wird uns klar, dass wir in einer geschichtsträchtigen Region sind. Die letzten Meter werden die Beine ein wenig schwer, aber wie immer erreichen wir unser rollendes Hotel. - Der Platz füllt sich zum Wochenende beträchtlich -

Essigbaum

Blaue Augen

Herbstliche Farben am Essigbaum

Ein bestechender Blick

Gänseschritt

Wildtierfütterung

Wir möchten auch etwas abhaben!

Wer zuerst kommt, der ...

"Bohnenbaum"

Mähh

Bohnen um diese Zeit?

Ja, ihr bekommt alle etwas

Freundlichkeit am Denkmal

Deutsche Geschichte

Das ist doch ein schöner Tag

Deutsche Geschichte am Friedensdenkmal

Frieden von Hinten

Aufstieg

Der Frieden von „hinten“

Aussichtsplattform mit Blick auf Edenkoben

Samstag, der 12.10.2002 Edenkoben - Sankt Martin (6,8 km)                                          TOP

das Wetter verschlechtert sich und der Platz wird allmählich für uns zu voll. Wir ziehen um nach Sankt Martin. Der schöne Platz beim Winzer Schreieck ist leider voll besetzt. Wir finden aber jetzt am Vormittag einen freien Platz am offiziellen Stellplatz von St. Martin. Während eines ersten Ganges durch den Ort frischen wir unsere Erinnerungen aus dem vergangenen Jahr ein wenig auf. Prompt landen wir bereits am frühen Nachmittag in einer Besenwirtschaft und schlagen uns den Bauch mit kleinen Köstlichkeiten voll. Neuer Wein und Zwiebelkuchen erfreuen unseren Gaumen. Am Nachmittag planen wir einen Besuch zur Weinprobe bei unserem Weinlieferanten Schreieck. Erna fragt nach einem Termin und ich gehe derweil um die Ecke und schaue auf den vollen Stellplatz. Die Welt ist doch klein, da kommen uns die DRRC - Pfingstteilnehmer Petra und Hartmut D. aus Ludwigshafen mit Anhang entgegen. Wolfgang B. ist mit einigen Camping-Freunden Gast auf dem Platz, aber zur Zeit nicht vorrätig. Darum gehen wir alle spontan in eine Wirtschaft und plaudern bis zum frühen Abend über unser gemeinsames Hobby. Auch nachdem die Familie wieder aufgebrochen ist, hatten wir noch schöne lockere Gespräche nach ein paar Schoppen Wein. Die Nacht ging schnell vorbei. Da unser Stromvorrat nun langsam zur Neige ging entschlossen wir uns zur Weiterfahrt.

Sonntag, der 13.10.2002 Sankt Martin – Windeck-Dattelfeld ( 279 km)

Dieser spontane Entschluss stellte sich sehr schnell als ein fataler Fehler heraus. Den anvisierten Stellplatz in Gau-Algesheim konnten wir wegen Überfüllung leider nicht nutzen. Weiter über Weilburg. Auch hier Überraschung, ein Stadtfest machte ein Parken auf dem überfüllten Platz unmöglich. Jetzt wurde es langsam eng! In Windeck im Siegerland wurden wir am Nachmittag dann endlich fündig. Etwas genervt fuhren wir die Ver- und Entsorgung an, nachdem wir das Problem mit den fehlenden vielen Euros für die Station gelöst hatten, richteten wir uns auf dem Platz ein. Die Nacht war sehr ruhig und wir entschlossen uns am nächsten Tag den Frust über unsere Blödheit vom Wochenende in Form einer größeren Wanderung raus zu lassen.

Stellplatz Dattenfeld

Datenfeld-Siegerland

Stellplatz in Windeck-Dattelfeld

Schöner Brunnen in Dattelfeld

Burgaufstieg

Burg Windeck

Aufstieg zur Burgruine nach der Wanderung

Auf der Burg

Der Burggeist

Fliegenpilz an der Burg

Der Burggeist

Fliegenpilz am Wegesrand

Pferdeparadies

Pferdekur.JPG

Ein Paradies für die vielen Pferde

Mittagstisch für die Vierbeiner

Start

Ende

Start

Jetzt sind wir aber fertig!

Dienstag, der 15.10.2002 Windeck-Dattelfeld – Bad Salzuflen ( 227 km )                         TOP

Wetter ist trüb und regnerisch, wir fahren nach Bad Salzuflen. Ein Stellplatz an einem Thermalbad verspricht gute Laune. Nach einigen Schwierigkeiten, schlechte Ausschilderungen, die aber trotzdem gemeistert wurden, finden wir einen Stellplatz am Stadtzentrum. Zu Fuß gehen wir den eigentlich angesteuerten Stellplatz betrachten und besuchen gleichzeitig das Bad. Qualitäten und Preise schrecken uns ab! Wir besuchen noch kurz die Salinen in der Stadt und gehen schlafen. Am nächsten Morgen finden wir einen Zettel am Fahrzeug mit dem Hinweis, wir möchten doch bitte die Kurtaxe bei der Kurverwaltung (öffnet erst gegen 09:00 Uhr) entrichten. Jetzt aber nichts wie weg!!!

Salinenwand

Atmungsübungen am Wegesrand

Imposant

.. für Jung und Alt

Imposante Technik

Tolles Rathaus

Mittwoch, der 16.10.2002 Bad Salzuflen – Cuxhaven ( 235 km )                                     TOP

heute brechen wir auf an die Nordsee. Unser Ziel ist Cuxhaven. Ein weißer Fleck auf unserer Erlebnisskala. Hier wollen wir auf einen Campingplatz, denn wir brauchen eine Ver- und Entsorgung und eine lang anhaltende heiße Dusche wird uns auch gut tun. Wir sind rechtzeitig in Duhnen und richten uns ein. Langer Spaziergang auf der Promenade, Kaffee- und Kuchengenuss und eine Reinigung unserer Wohnung sorgen für Wohlbefinden. Am nächsten Tag sollte eine Fahrradtour unternommen werden, die fällt dann allerdings wegen des starken Windes aus. Wir gehen zu Fuß nach Cuxhaven und schauen uns den Hafen - Stellplatz an und anschließend gehen wir sehr schön Fischessen. Wir beschließen umzuziehen, denn wir erwarten an diesem Ort einen Treff mit unseren Freunden aus Osnabrück. :-)))

Cuxhavenexpress

Wattreiten

Express für Fußkranke

Wattreiter

Wattwattwatt

Strandkörbe in Duhnen

Herbststimmung an der See

Leere Strandkörbe

Original

Dreharbeiten am Strand

Ein Original?

Dreharbeiten am Strand

Freitag, der 18.10.2002 Duhnen – Cuxhaven ( 6 km )                                                           TOP

Von der Preisgestaltung des Campingplatzes (44 € für zwei Übernachtungen, - man sollte doch vorher fragen, was das kostet!!) sehr schockiert, fahren wir gegen 10:00 Uhr den Stellplatz in Cuxhaven an. Unsere Freunde I&W sind bereits vor Ort und wir werden wie immer freudig empfangen. Wir erleben einen schönen Tag zusammen und am nächsten Morgen geht für uns alle ein kleiner Urlaub zu Ende.

Welch eine Freude

Guten Appetit

Jeder Treff - ein Ereignis!

Miesmuschel satt für Walter

Stellplatz in Cuxhaven

Hafenstellplatz

Farbenspiel am Himmel

Sehr kalt.

Sonnenaufgang im Oktober

Es ist kalt

Traumhafter Abschluss am frühen Morgen

Wir kommen wieder!

Glückstadt/Wischhafen

Ein Platz für Fernwehempfindungen

Unsere Fähre nach Glückstadt

Samstag, der 19.10.2002 Cuxhaven – Schillsdorf ( 129 km ) 

Eine Fahrt durch das „Alte Land“ und mit der Fähre Wischhafen – Glückstadt geht es gemütlich nach Hause in den Winterschlaf. Wir pflegen unser rollendes Hotel und träumen von neuen Zielen im nächsten Jahr.

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